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Sehenswürdigkeit · Turm

Schiefer Turm von Pisa

Die kurze Antwort

Was erwartet dich?

Der berühmte schiefe Campanile des Doms, ab 1173 erbaut, der sich schon während der Bauzeit im weichen Schwemmboden zu neigen begann.

Eintritt
Ticket nötig
Zugang
rollstuhlgerecht
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Der Schiefe Turm ist das Wahrzeichen Pisas und eines der bekanntesten Bauwerke der Welt – und doch ist seine Geschichte vielen Besuchern unbekannt. Der Turm ist eigentlich der Campanile, also der frei stehende Glockenturm des Doms Santa Maria Assunta. Der Bau begann 1173, doch schon während der Errichtung begann sich das Fundament im weichen, sandigen Schwemmboden ungleichmäßig zu setzen, sodass der Turm sich zur Seite neigte. Die Bauarbeiten wurden mehrfach für lange Zeit unterbrochen, was den Untergrund stabilisierte und einen sofortigen Einsturz verhinderte. Erst 1372 wurde der Turm vollendet – mit einer korrigierenden Kurve in den oberen Stockwerken, mit der die Baumeister die Neigung auszugleichen versuchten.

Über die Jahrhunderte nahm die Neigung weiter zu, bis der Turm Ende des 20. Jahrhunderts als akut einsturzgefährdet galt. Eine aufwendige Stabilisierung um die Jahrtausendwende, bei der Erdreich auf der erhöhten Seite kontrolliert entnommen wurde, brachte den Turm in ein sicheres Gleichgewicht zurück, ohne ihn aufzurichten. Seither ist der Aufstieg wieder möglich.

Der Weg nach oben führt über die Wendeltreppe im Inneren des Marmorzylinders. Die Stufen sind durch die Schräglage spürbar uneben, was den Aufstieg zu einem eigenen Erlebnis macht. Oben warten die Glocken und ein weiter Blick über die Piazza dei Miracoli mit Dom und Baptisterium, über die Dächer Pisas bis hin zu den Apuanischen Alpen am Horizont.

Der Aufstieg ist streng in Zeitfenstern getaktet, da nur eine begrenzte Zahl an Personen gleichzeitig hinaufdarf. Tickets sollte man unbedingt vorab über die offizielle Website der Opera della Primaziale Pisana sichern, da die Kontingente, besonders in der Hauptsaison, schnell ausverkauft sind. Kleine Kinder dürfen nicht hinauf.

Wann hingehen

Abends ist es am ruhigsten.

Am vollsten wird es gegen 12 Uhr.

Andrang über den Tag

Mittel aller Wochentage
am ruhigstenam vollsten10 Uhr1214161809:00geöffnet20:00

Ruhigster Tag: DonnerstagVollster: Sonntag

Vor Ort

Was dich erwartet das Besuchserlebnis Schritt für Schritt

Hintergrund

Geschichte & Bedeutung die Geschichte hinter dem Ort

Beste Zeit

Beste Besuchszeit Stoßzeiten clever umgehen

Beste Besuchszeit
Früh am Morgen oder am späten Nachmittag ist die Piazza dei Miracoli am wenigsten überlaufen und das Licht für Fotos am schönsten. Da der Aufstieg in begrenzten Zeitfenstern erfolgt, sollte man das Ticket vorab buchen und die Uhrzeit entsprechend wählen. In der Hauptsaison sind frühe Slots am ehesten verfügbar.

Fotografie

Die besten Fotomotive für das perfekte Bild

01Foto-Tipp 1

Den Turm zusammen mit Dom und Baptisterium auf der Wiese komponieren.

02Foto-Tipp 2

Für das Licht früh am Morgen oder am späten Nachmittag fotografieren.

03Foto-Tipp 3

Von oben den Blick über die Piazza und bis zu den Apuanischen Alpen festhalten.

04Foto-Tipp 4

Die Marmorgalerien des Turms im Detail aufnehmen.

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Der Turm ist der Glockenturm des direkt nebenstehenden Doms.

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Der monumentale Friedhof am Rand der Piazza rundet den Besuch ab.

Höhepunkte

Das macht den Ort besonders unsere Highlights

Weltberühmter schiefer Campanile des Doms

Baubeginn 1173, Vollendung 1372 mit korrigierender Kurve

Stabilisierung um die Jahrtausendwende

Aufstieg über die uneben wirkende Wendeltreppe im Marmorzylinder

Blick über die Piazza dei Miracoli bis zu den Apuanischen Alpen

Streng getaktete Zeitfenster für den Aufstieg

Insider

Praktische Tipps kleine Kniffe für deinen Besuch

01Tipp 1

Tickets unbedingt vorab über die offizielle Website der Opera della Primaziale Pisana sichern.

02Tipp 2

Ein frühes oder spätes Zeitfenster wählen, um Hitze und Andrang zu meiden.

03Tipp 3

Auf die durch die Schräglage unebenen Stufen achten – festes Schuhwerk hilft.

04Tipp 4

Beachten: Kleine Kinder dürfen nicht hinauf, und Taschen müssen meist abgegeben werden.

Stimmen

Bewertungen

4,7201.083 Bewertungen · Google

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Was du von hier zu Fuß erreichst.

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Fragen

Bevor du hinfährst

Warum ist der Turm von Pisa schief?

Schon während des Baus ab 1173 begann sich das Fundament im weichen, sandigen Schwemmboden ungleichmäßig zu setzen, sodass der Turm sich neigte. Mehrfache Baupausen verhinderten einen Einsturz; bei der Vollendung 1372 versuchte man die Neigung mit einer Kurve auszugleichen.

Kann man den Schiefen Turm besteigen?

Ja. Nach der Stabilisierung um die Jahrtausendwende ist der Aufstieg über die Wendeltreppe im Marmorzylinder wieder möglich. Er ist streng in Zeitfenster getaktet, da nur eine begrenzte Zahl an Personen gleichzeitig hinaufdarf.

Wie bekommt man Tickets für den Schiefen Turm?

Tickets sollte man unbedingt vorab über die offizielle Website der Opera della Primaziale Pisana sichern. Die Kontingente pro Zeitfenster sind begrenzt und besonders in der Hauptsaison schnell ausverkauft.

2 weitere Fragen

Was sieht man von oben?

Oben warten die Glocken und ein weiter Blick über die Piazza dei Miracoli mit Dom und Baptisterium, über die Dächer Pisas bis hin zu den Apuanischen Alpen am Horizont.

Gibt es beim Aufstieg Einschränkungen?

Ja. Kleine Kinder dürfen nicht hinauf, und Taschen müssen meist vor dem Aufstieg abgegeben werden. Die Stufen der Wendeltreppe sind durch die Schräglage uneben, festes Schuhwerk ist empfehlenswert.

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