Chiesa di San Martino

Chiesa di San Martino

Dem heiligen Martin geweihte Kirche aus dem 13. Jahrhundert, die dem südöstlichen Altstadtviertel Pisas ihren Namen gibt.

Die Chiesa di San Martino steht in einem der authentischsten Viertel Pisas, abseits der Besucherströme rund um den Schiefen Turm. Die dem heiligen Martin von Tours geweihte Kirche gibt dem südöstlichen Altstadtquartier am Arno seinen Namen. Ihr heutiger Bau geht im Kern auf das 13. Jahrhundert zurück, wurde im Lauf der Jahrhunderte aber mehrfach verändert. Das Erkennungszeichen der Fassade ist das Relief mit dem mantelteilenden heiligen Martin, der einem Bettler die Hälfte seines Umhangs überlässt – die zentrale Legende des Heiligen. An der Marmorfassade ist heute eine Kopie angebracht, während das mittelalterliche Original im Inneren verwahrt wird. Wer eintritt, findet einen ruhigen Sakralraum, der weit weniger besucht ist als die großen Bauten der Piazza dei Miracoli und gerade dadurch einen unmittelbareren Eindruck vom kirchlichen Pisa vermittelt. Mindestens ebenso reizvoll wie die Kirche selbst ist ihr Umfeld. Die Via San Martino, die dem Viertel ihren Stempel aufdrückt, ist gesäumt von Antiquariaten, Handwerksläden und Bars, in denen das Quartier weitgehend unter sich bleibt. Hier spürt man ein Pisa, das nicht für Besucher inszeniert ist, sondern seinen Alltag lebt – ein guter Kontrast zum Trubel am Domplatz. Der Eintritt in die Kirche ist frei. Ein Besuch lässt sich gut mit einem Spaziergang durch das San-Martino-Viertel und entlang der nahen Lungarni verbinden, was den Aufenthalt zu einer ruhigen, lokal geprägten Alternative zum klassischen Sightseeing-Programm macht.

★ travelperfect Special · Sehenswürdigkeit

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Kostenlos
Eintritt
Sakralbau
Typ

Öffnungszeiten

Öffnungszeiten

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Beste Besuchszeit
Ein Besuch lohnt sich tagsüber, wenn die Kirche geöffnet ist und das Viertel lebt. Wer Ruhe und das lokale Flair sucht, kommt am besten unter der Woche, wenn rund um die Via San Martino weniger los ist als an den Wochenenden. Der freie Eintritt macht auch einen kurzen Abstecher lohnend.
01Foto-Tipp 1

Das Fassadenrelief mit dem mantelteilenden Martin frontal aufnehmen.

02Foto-Tipp 2

Die Marmorfassade im weichen Morgen- oder Abendlicht fotografieren.

03Foto-Tipp 3

Die Gassen der Via San Martino mit ihren Antiquariaten als Straßenmotive nutzen.

Sehenswürdigkeit

Lungarni

Die nahen Uferpromenaden am Arno lassen sich gut an den Besuch anschließen.

Sehenswürdigkeit

Giardino Scotto

Die nahe gelegene Gartenanlage in einer alten Festung bietet eine ruhige Pause.

Café

Bars an der Via San Martino

Lokale Bars im Viertel, in denen man dem Pisaer Alltag begegnet.

Kirche aus dem 13. Jahrhundert, dem heiligen Martin geweiht

Fassadenrelief mit dem mantelteilenden Martin (Kopie; Original im Inneren)

Namensgeber des südöstlichen Altstadtviertels

Freier Eintritt

Authentisches Quartier mit Antiquariaten und Handwerksläden

Ruhige Alternative abseits der Piazza dei Miracoli

01Tipp 1

Den Besuch mit einem Bummel über die Via San Martino verbinden – Antiquariate und Handwerksläden prägen die Straße.

02Tipp 2

Auf das Fassadenrelief mit dem mantelteilenden Martin achten; das Original wird im Inneren verwahrt.

03Tipp 3

Die nahen Lungarni am Arno gleich in den Spaziergang einbauen.

04Tipp 4

Wer Ruhe sucht, findet hier einen Sakralraum mit weit weniger Andrang als am Domplatz.

Kostet der Besuch der Chiesa di San Martino Eintritt?

Nein, der Eintritt ist frei. Die Kirche ist eine ruhige, lokal geprägte Alternative zu den kostenpflichtigen Bauten der Piazza dei Miracoli.

Was ist das Besondere an der Fassade?

An der Marmorfassade befindet sich ein Relief, das den mantelteilenden heiligen Martin zeigt, wie er einem Bettler die Hälfte seines Umhangs überlässt. Heute ist dort eine Kopie angebracht; das mittelalterliche Original wird im Inneren verwahrt.

Aus welcher Zeit stammt die Kirche?

Der heutige Bau geht im Kern auf das 13. Jahrhundert zurück und wurde im Lauf der Jahrhunderte mehrfach verändert. Die Kirche gibt dem umliegenden südöstlichen Altstadtviertel ihren Namen.

Lohnt sich das Viertel rund um San Martino?

Ja. Die Via San Martino ist gesäumt von Antiquariaten, Handwerksläden und Bars und zählt zu den authentischsten Ecken Pisas. Man erlebt hier ein Quartier, das seinen Alltag lebt, statt für Besucher inszeniert zu sein.

Wie verbindet man den Besuch am besten mit anderen Zielen?

Gut lässt er sich mit einem Spaziergang durch das San-Martino-Viertel und entlang der nahen Lungarni am Arno verbinden – eine ruhige Ergänzung zum Sightseeing am Domplatz.

Umgebung

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Erreichbar zu Fuß ab Chiesa di San Martino.

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