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Sehenswürdigkeit · Sakralbau

Dom Santa Maria Assunta

Die kurze Antwort

Was erwartet dich?

Pisas Kathedrale, ab 1063 errichtet und zum Maßstab der pisanischen Romanik geworden, mit Goldkassettendecke und Pisano-Kanzel.

Geöffnet
täglich 08:00–20:00
Eintritt
frei
Zugang
rollstuhlgerecht
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Der Dom Santa Maria Assunta ist das Herzstück der Piazza dei Miracoli und das Bauwerk, von dem aus das gesamte Welterbe-Ensemble zu verstehen ist. Mit der Beute aus siegreichen Seezügen begann Pisa 1063 den Bau seiner Kathedrale, in einer Zeit, als die Seerepublik auf dem Höhepunkt ihrer Macht stand. Das Ergebnis wurde zum Maßstab eines ganzen Baustils: Die pisanische Romanik mit ihren übereinandergestaffelten Säulengalerien aus hellem Marmor wurde in der halben Toskana und auf Sardinien kopiert.

Die vierstöckige Säulenfassade aus hellem Marmor gehört zu den bekanntesten Ansichten der italienischen Romanik. Hinter ihr öffnet sich ein fünfschiffiges Inneres von großer Wirkung: Über dem Kirchenraum spannt sich eine vergoldete Kassettendecke, die im Halbdunkel zu schweben scheint. Künstlerischer Höhepunkt ist die Kanzel von Giovanni Pisano, ein Meisterwerk der gotischen Bildhauerei mit reich gestalteten Reliefs. Im Apsismosaik thront ein Johannes, der als das letzte dokumentierte Werk Cimabues gilt und damit eine besondere kunsthistorische Bedeutung besitzt.

Wer den Dom besucht, sollte sich Zeit für die Details nehmen: die Bronzetüren, die antiken Säulen, die zum Teil aus früheren Bauten stammen, und das Zusammenspiel von Licht und Marmor. Der Bau erzählt die Geschichte einer Stadt, die einst zu den führenden Seemächten des Mittelmeers zählte.

Der Eintritt in den Dom ist frei, erfordert aber ein Zeitfenster-Ticket, das vorab oder vor Ort gelöst wird. Praktisch lässt sich der Besuch mit dem benachbarten Baptisterium und dem Camposanto kombinieren, für die es Kombitickets gibt – so erschließt sich das Ensemble der Piazza dei Miracoli in einem Zug.

Vor Ort

Was dich erwartet das Besuchserlebnis Schritt für Schritt

Hintergrund

Geschichte & Bedeutung die Geschichte hinter dem Ort

Beste Zeit

Beste Besuchszeit Stoßzeiten clever umgehen

Beste Besuchszeit
Früh am Morgen oder am späten Nachmittag ist der Andrang auf der Piazza dei Miracoli geringer als zur Mittagszeit, wenn die Tagesbusse eintreffen. Da der Dom ein Zeitfenster-Ticket verlangt, lohnt es sich, dieses vorab zu sichern und den Besuch von Dom, Baptisterium und Camposanto über ein Kombiticket aneinanderzureihen.

Fotografie

Die besten Fotomotive für das perfekte Bild

01Foto-Tipp 1

Die vierstöckige Marmorfassade frontal von der Piazza aufnehmen.

02Foto-Tipp 2

Im Inneren die vergoldete Kassettendecke bei vorhandenem Licht fotografieren.

03Foto-Tipp 3

Die Kanzel von Giovanni Pisano im Detail festhalten.

04Foto-Tipp 4

Den Dom zusammen mit dem Schiefen Turm im Bild komponieren.

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In der Nähe was sich gut verbinden lässt

Sehenswürdigkeit

Battistero San Giovanni

Das benachbarte Baptisterium gehört zum selben Ensemble und lässt sich per Kombiticket besuchen.

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Der monumentale Friedhof am Rand der Piazza ergänzt den Dombesuch ideal.

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Schiefer Turm von Pisa

Der freistehende Glockenturm des Doms steht direkt nebenan.

Höhepunkte

Das macht den Ort besonders unsere Highlights

Ab 1063 errichtete Kathedrale der Seerepublik Pisa

Vierstöckige Säulenfassade aus hellem Marmor

Maßstab der pisanischen Romanik

Vergoldete Kassettendecke über fünf Schiffen

Kanzel von Giovanni Pisano

Apsismosaik mit Johannes – letztes dokumentiertes Werk Cimabues

Insider

Praktische Tipps kleine Kniffe für deinen Besuch

01Tipp 1

Eintritt ist frei, aber ein Zeitfenster-Ticket ist erforderlich – vorab oder vor Ort lösen.

02Tipp 2

Den Besuch mit Baptisterium und Camposanto über ein Kombiticket verbinden.

03Tipp 3

Auf die Kanzel von Giovanni Pisano und das Cimabue-Mosaik in der Apsis achten.

04Tipp 4

Schultern und Knie bedecken – es gilt eine Kleiderordnung für den Sakralbau.

Stimmen

Bewertungen

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Fragen

Bevor du hinfährst

Kostet der Eintritt in den Dom von Pisa etwas?

Der Eintritt in den Dom selbst ist frei, benötigt aber ein kostenloses Zeitfenster-Ticket, das vorab oder vor Ort gelöst wird. Für die übrigen Monumente der Piazza dei Miracoli wie Baptisterium und Camposanto fallen Gebühren an.

Was sollte man im Dom Santa Maria Assunta unbedingt sehen?

Vor allem die Kanzel von Giovanni Pisano, die vergoldete Kassettendecke über dem fünfschiffigen Inneren und das Apsismosaik mit dem Johannes, der als letztes dokumentiertes Werk Cimabues gilt.

Seit wann gibt es den Dom von Pisa?

Der Bau begann 1063, finanziert aus der Beute siegreicher Seezüge. Das Bauwerk wurde zum Maßstab der pisanischen Romanik, die in der halben Toskana und auf Sardinien nachgeahmt wurde.

2 weitere Fragen

Kann man Dom, Baptisterium und Camposanto zusammen besuchen?

Ja. Für die Monumente der Piazza dei Miracoli gibt es Kombitickets, sodass sich der Dombesuch gut mit Baptisterium und Camposanto verbinden lässt und das gesamte Ensemble in einem Zug erschlossen werden kann.

Gibt es im Dom eine Kleiderordnung?

Ja, wie in italienischen Kirchen üblich sollten Schultern und Knie bedeckt sein. Wer entsprechend gekleidet kommt, vermeidet Probleme beim Einlass in den Sakralbau.

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