Camposanto Monumentale

Camposanto Monumentale

Der 1277 begonnene Kreuzgang-Friedhof der Piazza dei Miracoli mit berühmten Fresken wie dem „Triumph des Todes“.

Der Camposanto Monumentale ist der stillste und kontemplativste Teil des Welterbe-Ensembles der Piazza dei Miracoli. 1277 begonnen, galt der von einem langgestreckten Kreuzgang umschlossene Friedhof jahrhundertelang als einer der schönsten Orte der Christenheit. Der Überlieferung nach brachten Kreuzfahrer Schiffsladungen geweihter Erde vom Kalvarienberg in Jerusalem hierher, sodass die Toten Pisas in heiligem Boden bestattet werden konnten – eine Legende, die dem Ort seine besondere Aura verleiht. Das eigentliche Kunsterlebnis sind die Wandfresken, die den Kreuzgang einst vollständig bedeckten. Berühmtester Zyklus ist der „Triumph des Todes“ aus dem 14. Jahrhundert, eine drastische, eindringliche Darstellung der Vergänglichkeit, die zu den bedeutendsten Werken der italienischen Malerei dieser Epoche zählt. Bei einem Bombentreffer 1944 wurde der Camposanto schwer beschädigt; das schmelzende Bleidach zerstörte viele Fresken. In jahrzehntelanger Restaurierungsarbeit kehren die geretteten Werke Stück für Stück an ihre Plätze zurück, was den Besuch zu einer Begegnung mit einem Ort macht, der seine eigene Wiederauferstehung erlebt. Zwischen römischen Sarkophagen, mittelalterlichen Grabplatten und den langen, lichtdurchfluteten Galerien ist es selbst im Hochsommer still und kühl. Während draußen auf der Wiese die Menschenmengen den Schiefen Turm umringen, herrscht hier eine fast meditative Ruhe – ein bewusster Kontrast, der den Camposanto zum vielleicht unterschätztesten Monument der Piazza macht. Der Besuch ist kostenpflichtig und lässt sich über Kombitickets mit Dom und Baptisterium verbinden. Wer dem Trubel des Domplatzes für einen Moment entkommen und zugleich bedeutende Kunst sehen möchte, sollte den Camposanto fest einplanen.

★ travelperfect Special · Sehenswürdigkeit

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Denkmal
Typ

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Beste Besuchszeit
Wie bei den übrigen Monumenten der Piazza dei Miracoli sind früher Morgen und später Nachmittag am ruhigsten. An heißen Sommertagen sind die kühlen Galerien besonders angenehm. Über ein Kombiticket lässt sich der Besuch mit Dom und Baptisterium verbinden, was sich zeitlich gut aneinanderreihen lässt.
01Foto-Tipp 1

Die langen Galerien mit dem einfallenden Licht als Fluchtlinien fotografieren.

02Foto-Tipp 2

Den Innenhof mit dem Kreuzgang als Rahmen aufnehmen.

03Foto-Tipp 3

Details der römischen Sarkophage und Grabplatten festhalten.

04Foto-Tipp 4

Die restaurierten Fresken nur ohne Blitz und gemäß den Hinweisen fotografieren.

Sehenswürdigkeit

Dom Santa Maria Assunta

Die Kathedrale liegt direkt auf derselben Wiese und gehört zum Kombiticket.

Sehenswürdigkeit

Battistero San Giovanni

Das Baptisterium mit seiner berühmten Akustik rundet den Rundgang ab.

Sehenswürdigkeit

Schiefer Turm von Pisa

Der Glockenturm steht wenige Schritte entfernt am Rand der Piazza.

1277 begonnener Kreuzgang-Friedhof

Legende von der geweihten Erde aus Jerusalem

Fresken wie der „Triumph des Todes“ aus dem 14. Jahrhundert

Restaurierung nach dem Bombentreffer von 1944

Römische Sarkophage und mittelalterliche Grabplatten

Still und kühl – der kontemplativste Teil des Ensembles

01Tipp 1

Den Camposanto als ruhige Pause zwischen Dom und Turm einplanen.

02Tipp 2

Über ein Kombiticket mit Dom und Baptisterium buchen.

03Tipp 3

Sich Zeit für den Freskenzyklus „Triumph des Todes“ nehmen.

04Tipp 4

An heißen Tagen die kühlen Galerien als angenehme Abwechslung nutzen.

Was ist der Camposanto Monumentale in Pisa?

Ein 1277 begonnener Friedhof in Form eines langgestreckten Kreuzgangs an der Piazza dei Miracoli. Der Überlieferung nach wurde er mit geweihter Erde vom Kalvarienberg in Jerusalem angelegt und galt jahrhundertelang als einer der schönsten Orte der Christenheit.

Welche Fresken sind im Camposanto zu sehen?

Berühmtester Zyklus ist der „Triumph des Todes“ aus dem 14. Jahrhundert, eine drastische Darstellung der Vergänglichkeit. Viele Fresken wurden bei einem Bombentreffer 1944 beschädigt und kehren nach jahrzehntelanger Restaurierung Stück für Stück zurück.

Kostet der Camposanto Eintritt?

Ja, der Besuch ist kostenpflichtig. Er lässt sich über Kombitickets gut mit dem Dom und dem Baptisterium verbinden, die ebenfalls zum Ensemble der Piazza dei Miracoli gehören.

Lohnt sich der Camposanto neben Turm und Dom?

Ja. Er ist der stillste und kontemplativste Teil des Welterbes – zwischen römischen Sarkophagen und Grabplatten bleibt es selbst im Hochsommer kühl und ruhig, ein bewusster Kontrast zum Trubel auf der Wiese.

Was geschah 1944 mit dem Camposanto?

Ein Bombentreffer beschädigte das Monument schwer; das schmelzende Bleidach zerstörte viele Fresken. Seither werden die geretteten Werke in langwieriger Restaurierungsarbeit gesichert und kehren nach und nach an ihre Plätze zurück.

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Erreichbar zu Fuß ab Camposanto Monumentale.

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