Die Baia di Portonovo ist die bekannteste Bucht der Riviera del Conero: ein Halbrund aus hellem Kies, hinterfangen von einem Pinienwald und zwei kleinen Brackwasserseen, über dem der grüne Monte Conero steil aufragt. Dieser Kontrast aus bewaldetem Berg, klarem Wasser und Kiesstrand macht Portonovo zu einem der ungewöhnlichsten Küstenabschnitte der mittleren Adria, wo flache Sandstrände sonst das Bild bestimmen. Das Wasser der Bucht ist außergewöhnlich klar. In ihm wachsen die geschützten moscioli, wilde Miesmuscheln, die als Slow-Food-Presidio gelten und nur an diesem Küstenabschnitt vorkommen. Sie stehen auf den Speisekarten der Strandlokale und sind eine kulinarische Besonderheit, die eng mit der Bucht verbunden ist. Der saubere, geschützte Lebensraum ist Voraussetzung dafür, dass die Muscheln hier überhaupt gedeihen. Die Bucht ist auch historisch und kulturell reich. Am Strand erinnert ein napoleonisches Fort an die militärische Vergangenheit des Ortes, der einst zur Verteidigung der Küste diente. Zwischen den Pinien steht die romanische Kirche Santa Maria di Portonovo aus dem 11. Jahrhundert, ein viel fotografiertes Wahrzeichen, dessen schlichte Steinarchitektur sich harmonisch in die Landschaft fügt. Die Baia di Portonovo gilt als einer der schönsten Badeplätze der gesamten Adriaküste und ist im Sommer entsprechend beliebt. Der Zugang ist frei. Wer Ruhe sucht, kommt früh am Tag oder außerhalb der Hochsaison; wer mehr von der Küste sehen möchte, kann von hier aus auf eine Bootstour entlang des Conero starten oder im angrenzenden Parco del Conero wandern. Die Bucht verbindet damit Baden, Natur, Geschichte und regionale Küche an einem Ort.
Besucher erwartet ein Halbrund aus hellem Kies am Fuß des steilen Monte Conero, umgeben von Pinienwald und zwei Brackwasserseen. Das Wasser ist außergewöhnlich klar und beherbergt die geschützten moscioli-Muscheln. Am Strand stehen ein napoleonisches Fort und, im Pinienwald, die romanische Kirche Santa Maria di Portonovo. Strandlokale bieten regionale Küche, der Zugang zur Bucht ist frei.
Die Bucht blickt auf eine lange Geschichte zurück. Die romanische Kirche Santa Maria di Portonovo stammt aus dem 11. Jahrhundert und gehört zu den bekanntesten Bauwerken der Conero-Küste. Das napoleonische Fort am Strand erinnert an die Zeit, als der Küstenabschnitt militärisch zur Verteidigung gesichert wurde.
