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Monumento ai Caduti
Klassizistischer Rundbau aus Istrienstein hoch über dem Meer, den Gefallenen des Ersten Weltkriegs gewidmet – Anconas Aussichtsbalkon.
◆ STADTVIERTEL · ANCONA
Am südlichen Ende von Ancona endet die Stadt an einer Steilkante: Am Passetto fällt das Land in weiße Felsbuchten ab, über denen das wuchtige Monumento ai Caduti steht. Von hier führt eine lange Treppe hinunter zum Felsstrand und zu den grotte – den in den Stein gehauenen, bunt bemalten Bootsgrotten, in denen Anconitaner seit Generationen ihre Boote und den Sommer verbringen. Das Wasser leuchtet türkis, und weil der Blick nach Osten geht, ist der Sonnenaufgang über dem Meer hier legendär.

Der Passetto ist der Lieblingsbalkon der Anconitaner. Über dem Strand erhebt sich das Monumento ai Caduti, ein klassizistischer Rundbau aus hellem Istrienstein, der den Gefallenen des Ersten Weltkriegs gewidmet ist und weithin über die Küste blickt. Zu seinen Füßen beginnt die breite Steiltreppe, die in Serpentinen zum Felsstrand hinabführt – ein beliebter Treffpunkt vom ersten warmen Tag bis tief in den Herbst.
Das Besondere sind die grotte: kleine, in den weichen Fels gehauene Bootsgrotten mit bunt gestrichenen Türen, die seit dem frühen 20. Jahrhundert von Familien als Unterstand für Boote und Badesachen genutzt werden. Sie ziehen sich entlang der Küste und geben dem Passetto sein unverwechselbares, fast dörfliches Gesicht direkt unterhalb der Großstadt.
Weil der Passetto nach Osten zur offenen Adria zeigt, ist er der beste Platz der Stadt, um die Sonne aus dem Meer steigen zu sehen – jenes Phänomen, das Ancona seinen Beinamen gegeben hat. Tagsüber ist das Wasser glasklar und tief, eher etwas für sichere Schwimmer; abends sitzt man oben auf der Promenade bei einem Eis und schaut den Schiffen am Horizont nach.
01 · Highlights
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Klassizistischer Rundbau aus Istrienstein hoch über dem Meer, den Gefallenen des Ersten Weltkriegs gewidmet – Anconas Aussichtsbalkon.
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In den Fels gehauene, bunt bemalte grotte, seit über hundert Jahren Unterstand der Anconitaner für Boote und Sommertage.
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Felsstrand mit glasklarem, tiefem Wasser am Fuß der Steiltreppe – Badeplatz der Einheimischen mitten in der Stadt.
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Der nach Osten offene Passetto ist der beste Platz, um die Sonne aus dem Meer steigen zu sehen – Anconas berühmtestes Naturschauspiel.
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06 · Häufige Fragen
Es sind kleine, in den weichen Fels gehauene Grotten mit bunt bemalten Türen, die seit dem frühen 20. Jahrhundert von Anconitanern als Unterstand für Boote und Badesachen genutzt werden. Sie geben dem Passetto sein unverwechselbares, fast dörfliches Gesicht und sind ein beliebtes Fotomotiv.
Ja, der Passetto ist der Stadtstrand von Ancona. Allerdings ist er felsig und das Wasser fällt schnell tief ab – Badeschuhe sind sinnvoll, und sicheres Schwimmen ist von Vorteil. Dafür ist das Wasser glasklar und mitten in der Stadt zu haben.
Vom Zentrum führt der Corso Amendola in etwa 15–20 Gehminuten hinauf zum Monumento ai Caduti; ein Stadtbus hält ebenfalls an der Endhaltestelle Passetto. Von dort geht es über die lange Steiltreppe zum Felsstrand hinunter.
Weil der Passetto nach Osten zur offenen Adria zeigt, lässt sich von hier die Sonne aus dem Meer steigen sehen – ein Schauspiel, das Ancona seinen Ruf als Stadt eingebracht hat, in der Sonne im Meer auf- und untergeht. Im Sommer kommen viele Anconitaner schon früh zum Baden und Zuschauen.
07 · In der Nähe
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