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Arco di Traiano
Der marmorne Trajansbogen von 115 n. Chr. steht schlank direkt am alten Molo – ein römisches Adria-Tor, das zwei Jahrtausende überdauert hat.
◆ STADTVIERTEL · ANCONA
Am Hafen von Ancona schlägt das maritime Herz der Stadt: Die großen Fähren nach Split, Zadar, Patras und Igoumenitsa legen hier ab, Fischkutter kehren mit dem Fang zurück, und über allem steht seit fast zwei Jahrtausenden der weiße Trajansbogen. Im Hafenbecken liegt die fünfeckige Mole Vanvitelliana, die einstige Quarantäneinsel, heute Bühne für Konzerte und Ausstellungen. Zwischen Werften, Kais und Aperitivo-Bars mischt sich Arbeitswelt mit Sommerfestival.

Der Hafen von Ancona ist der Grund, warum es die Stadt überhaupt gibt. Die griechischen Gründer wählten die hakenförmige Landzunge wegen ihres geschützten Naturbeckens, die Römer bauten es zum Flottenstützpunkt aus. Als Kaiser Trajan den Hafen um 115 n. Chr. erweitern ließ, errichteten ihm Senat und Volk den marmornen Triumphbogen, der bis heute schlank und hell direkt am Molo steht – eines der besterhaltenen römischen Tore Italiens.
Wenige Schritte weiter, im inneren Hafenbecken, liegt die Mole Vanvitelliana, im Volksmund „Lazzaretto“ genannt. Der Architekt Luigi Vanvitelli legte die künstliche, fünfeckige Insel im 18. Jahrhundert als Quarantänestation für ankommende Schiffe und Waren an. Heute ist das mächtige Backsteinensemble einer der schönsten Veranstaltungsorte der Region: Im Sommer finden hier Konzerte, das Jazz- und Filmprogramm und Ausstellungen statt.
Drumherum lebt der Hafen sein doppeltes Leben: Auf der einen Seite die großen, weißen Fähren, die abends Richtung Balkan und Griechenland ablegen, auf der anderen die kleinen Kutter, deren Fang in der Markthalle der Altstadt landet. Entlang der neu gestalteten Uferpromenade reihen sich Bars und Lokale, in denen man bei einem Glas Verdicchio den Schiffen beim Auslaufen zusieht.
01 · Highlights
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Der marmorne Trajansbogen von 115 n. Chr. steht schlank direkt am alten Molo – ein römisches Adria-Tor, das zwei Jahrtausende überdauert hat.
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Fünfeckige Lazarettinsel des 18. Jahrhunderts im Hafenbecken, heute Festival- und Ausstellungsort mit weiten Backsteinhöfen.
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Barockes Hafentor des päpstlichen Architekten Luigi Vanvitelli, gleich neben dem römischen Trajansbogen.
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Spaziergang am Wasser entlang der Kais, wo abends die großen Fähren nach Kroatien und Griechenland ablegen.
02 · Sehenswürdigkeiten
03 · Essen & Trinken
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05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Ancona ist einer der wichtigsten Adriahäfen: Von hier verkehren Fähren nach Kroatien (Split, Zadar), Griechenland (Patras, Igoumenitsa) und teils nach Albanien (Durrës). Das Fährterminal liegt am nördlichen Hafenrand, fußläufig zur Altstadt; Fahrkarten sollte man in der Hochsaison im Voraus buchen.
Eine künstliche, fünfeckige Insel im Hafenbecken, die Luigi Vanvitelli im 18. Jahrhundert als Quarantänestation („Lazzaretto“) anlegte. Heute ist das große Backsteinensemble ein Veranstaltungsort: Im Sommer finden hier Konzerte, Filmvorführungen und Ausstellungen statt.
Der Arco di Traiano steht frei zugänglich direkt am alten Molo und lässt sich jederzeit von außen bewundern – ein Aufstieg ist nicht möglich. Am schönsten wirkt der marmorne Bogen im Morgenlicht, wenn der Hafen noch ruhig ist.
Ja. Zwischen Trajansbogen, Arco Clementino, Mole Vanvitelliana und der Uferpromenade lässt sich Anconas maritime Geschichte in einer entspannten Stunde erlaufen – ideal als Auftakt oder Abschluss eines Stadttags, bei einem Aperitivo mit Blick auf die auslaufenden Schiffe.
07 · In der Nähe
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