Ein geführter Rundgang durch Ancona verbindet die Epochen der Stadt auf wenigen Höhenmetern. Die kompakte Hafenstadt lässt sich gut zu Fuß erschließen, und genau das macht einen Rundgang zur idealen Einführung: Auf kurzer Strecke folgen die Stationen aufeinander, von der Antike bis in die Neuzeit, sodass sich die Geschichte Anconas an konkreten Bauwerken nachvollziehen lässt. Die Route führt vom römischen Trajansbogen am Hafen, einem der besterhaltenen römischen Tore Italiens, über die barocke Mole Vanvitelliana, die fünfeckige Hafeninsel des 18. Jahrhunderts, und die Piazza del Plebiscito, einen der schönsten Plätze der Stadt. Von dort geht es hinauf zur Cattedrale di San Ciriaco auf dem Monte Guasco, deren Vorplatz ein weites Adria-Panorama bietet. So entsteht ein roter Faden, der die maritime und die religiöse Geschichte der Stadt verbindet. Unterwegs erzählen die Guides von der griechischen Gründung Anconas, die der Stadt ihren Namen gab, vom Seehandel, der die Hafenstadt über Jahrhunderte prägte, und von der anconitanischen Küche mit ihren Klassikern wie Stockfisch und den moscioli-Muscheln. Diese Erzählungen machen den Rundgang über das reine Betrachten der Bauwerke hinaus zu einem Verständnis dafür, wie Lage, Handel und Kultur die Stadt geformt haben. Der Spaziergang ist die beste Art, die kompakte Hafenstadt in zwei bis drei Stunden kennenzulernen. Er eignet sich besonders zu Beginn eines Aufenthalts, um sich zu orientieren und Anhaltspunkte für eigene weitere Erkundungen zu gewinnen. Da viele Stationen frei zugänglich sind, lassen sie sich später in Ruhe erneut besuchen, etwa der Trajansbogen im Morgenlicht oder der Domvorplatz zum Sonnenuntergang.
Bequeme Wanderschuhe oder feste Schuhe






























