Rund einen Kilometer nördlich des Zentrums von Polignano a Mare öffnet sich die Cala Paura: eine breite Bucht mit Kies, glatten Felsplatten und vertäuten Fischerbooten. Vor der Küste liegt der markante Scoglio dell'Eremita, ein kleiner Felsen, der dem Bild seine Kontur gibt. Während die berühmte Lama Monachile mitten in der Altstadt im Sommer früh überfüllt ist, behält die Cala Paura einen ruhigeren, alltäglicheren Charakter – hierher kommen vor allem Einheimische. Die Bucht ist eine funktionierende Küstenlandschaft, kein eingerichteter Lido: Boote schaukeln im Wasser, Angler sitzen auf den Felsen, Familien breiten ihre Tücher auf den Platten aus. Der Einstieg ins Wasser ist unkompliziert, das Meer klar, und weil keine hohen Klippen die Sonne abschirmen, liegt die Bucht in der zweiten Tageshälfte angenehm im Licht. Für ein entspanntes Bad abseits des Trubels ist das eine der besten Adressen direkt am Ort. Die Lage macht die Cala Paura auch praktisch: Von hier starten in der Saison Bootstouren entlang der Küste, und der Weg zurück ins Zentrum oder zur Abbazia di San Vito weiter nördlich lässt sich gut zu Fuß gehen. Wer Polignano nicht nur als Postkartenmotiv, sondern als gelebten Küstenort erleben will, findet an der Cala Paura genau diese Mischung aus Baden, Booten und beiläufigem Alltag. Einrichtungen sind hier bewusst spärlich – wenige bis keine festen Strandservices, dafür der unmittelbare Kontakt zur Felsküste. Wer Liegen und Schirme erwartet, ist an einem ausgestatteten Lido besser aufgehoben; wer Authentizität und Ruhe sucht, läuft die wenigen Minuten vom Zentrum hierher und bleibt oft länger als geplant.
Eine breite, natürliche Bucht aus Kies und glatten Felsplatten mit vertäuten Fischerbooten und dem vorgelagerten Scoglio dell'Eremita. Statt eines eingerichteten Lidos erwartet Besucher gelebter Küstenalltag: Angler auf den Felsen, badende Einheimische, klares Wasser mit unkompliziertem Einstieg. Feste Strandservices sind kaum vorhanden, dafür herrscht eine ruhigere Stimmung als an der berühmten Lama Monachile im Zentrum.
Die Cala Paura ist seit jeher Teil der arbeitenden Küste von Polignano: Die vertäuten Fischerboote und der kleine Felsen Scoglio dell'Eremita prägen das Bild bis heute. Im Gegensatz zur Lama Monachile, dem touristischen Wahrzeichen mitten in der Altstadt, blieb die Cala Paura stärker im Alltag der Einheimischen verankert und dient zugleich als Ausgangspunkt für Bootstouren entlang der Felsküste.
