Der Palazzo dei Priori ist das gewaltige Rathaus der freien Kommune Perugia, über mehrere Jahrhunderte ab dem 13. Jahrhundert errichtet. Als Sitz der städtischen Selbstverwaltung steht er für das politische Selbstbewusstsein einer mittelalterlichen Stadt, die ihre Unabhängigkeit nach außen sichtbar machen wollte. Bis heute prägt der mächtige Bau den Corso Vannucci und die Piazza IV Novembre. Eine Fächertreppe und ein Greifen-Wappen markieren den Haupteingang. Der Greif ist das Wappentier Perugias und begegnet einem an vielen Stellen der Stadt. Im Inneren beherbergt der Palazzo gleich mehrere Höhepunkte, die ihn zum künstlerischen Herz der Stadt machen und einen Besuch über die reine Architektur hinaus lohnenswert machen. Die Galleria Nazionale dell'Umbria zeigt die bedeutendste Sammlung umbrischer Malerei mit Werken von Perugino, Pinturicchio und Piero della Francesca. Hinzu kommen die hölzern gedeckte, freskierte Sala dei Notari und das benachbarte Nobile Collegio del Cambio mit Peruginos Freskenzyklus. Zusammen bilden diese Räume einen außergewöhnlichen Querschnitt durch die Kunstgeschichte Umbriens, von der Gotik bis in die Hochrenaissance. Der Palazzo dei Priori ist ein zentraler Ausgangspunkt für jeden Rundgang durch Perugia. Da Teile des Hauses, insbesondere die Galleria Nazionale dell'Umbria, kostenpflichtig sind und eigene Öffnungszeiten haben, lohnt sich eine vorherige Planung. Der Besuch lässt sich gut mit dem gegenüberliegenden Dom San Lorenzo, der Fontana Maggiore und einem Bummel über den Corso Vannucci verbinden.
Über die Fächertreppe und vorbei am Greifen-Wappen betritt man das gotische Rathaus. Im Inneren erwarten Besucher die Galleria Nazionale dell'Umbria mit der bedeutendsten Sammlung umbrischer Malerei, die freskierte Sala dei Notari mit ihrer Holzdecke sowie das benachbarte Nobile Collegio del Cambio mit Peruginos Freskenzyklus. Zusammen bilden sie einen Querschnitt durch die Kunstgeschichte Umbriens.
Der Palazzo dei Priori wurde ab dem 13. Jahrhundert über mehrere Jahrhunderte als Rathaus der freien Kommune Perugia errichtet. Er war Sitz der städtischen Selbstverwaltung und Ausdruck des politischen Selbstbewusstseins der mittelalterlichen Stadt. Im Laufe der Zeit entwickelte er sich zum künstlerischen Mittelpunkt Perugias mit Werken der umbrischen Malerei vom Mittelalter bis zur Hochrenaissance.
