Die ab 1228 errichtete Basilica di San Francesco ist das spirituelle und künstlerische Zentrum von Assisi und seit langem als UNESCO-Welterbe eingetragen. Sie wurde kurz nach dem Tod des heiligen Franziskus begonnen und entwickelte sich zu einem der bedeutendsten Wallfahrtsorte des Christentums. Die Kirche besteht aus zwei übereinanderliegenden Ebenen, die zusammen ein außergewöhnliches Ensemble bilden. Die dämmrige, romanisch-gotische Unterkirche beherbergt das Grab des heiligen Franziskus, das bis heute Ziel zahlreicher Pilger ist. Die niedrigen Gewölbe und das gedämpfte Licht schaffen eine zur Einkehr einladende Stimmung. Über ihr erhebt sich die lichte gotische Oberkirche mit dem berühmten Freskenzyklus zum Leben des Heiligen, der lange Giotto zugeschrieben wurde und zu den Schlüsselwerken der italienischen Malerei zählt. Neben dem Freskenzyklus der Oberkirche steuerten weitere Meister des Mittelalters Werke bei: Cimabue, Simone Martini und Pietro Lorenzetti hinterließen hier Fresken, die die Entwicklung der Malerei vom byzantinischen Stil zur neuen, lebensnahen Darstellung dokumentieren. Die Basilika ist damit nicht nur ein religiöser Ort, sondern auch ein Lehrbuch der Kunstgeschichte. Der Eintritt in die Basilika ist frei. In der Oberkirche gilt striktes Fotografierverbot, um die empfindlichen Fresken zu schützen. Da es sich um einen lebendigen Gottesdienstort handelt, wird angemessene Kleidung erwartet. Die Basilika liegt am westlichen Rand der Altstadt und ist von den meisten Punkten der Stadt zu Fuß erreichbar. Für viele Besucher ist sie der Höhepunkt eines Aufenthalts in Assisi.
Sie betreten ein zweigeschossiges Kirchenensemble: unten die dämmrige, romanisch-gotische Unterkirche mit dem Grab des heiligen Franziskus, oben die lichte gotische Oberkirche mit dem berühmten Freskenzyklus zu seinem Leben. Werke von Cimabue, Simone Martini und Pietro Lorenzetti ergänzen das Bild. Es ist zugleich Wallfahrtsort und kunsthistorisches Hauptwerk – planen Sie genug Zeit für beide Ebenen ein.
Die Basilika wurde ab 1228, kurz nach dem Tod des heiligen Franziskus, errichtet und entwickelte sich zu einem der bedeutendsten Wallfahrtsorte des Christentums. Der Freskenzyklus der Oberkirche, lange Giotto zugeschrieben, gilt als Wendepunkt der italienischen Malerei. Cimabue, Simone Martini und Pietro Lorenzetti trugen weitere Meisterwerke bei.
