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Oberkirche & Giotto-Zyklus
Die lichte gotische Oberkirche mit dem berühmten Freskenzyklus zum Leben des Franziskus – ein Schlüsselwerk der abendländischen Kunst (Fotografierverbot).
◆ STADTVIERTEL · ASSISI
Am westlichen Rand der Altstadt, dort wo der Berghang am steilsten abfällt, erhebt sich die Basilica di San Francesco über zwei Kirchen – das spirituelle und künstlerische Zentrum von Assisi. Rund um die Piazza Inferiore und die hinaufführende Via San Francesco verdichtet sich alles, was Pilger und Kunstreisende in diese Stadt zieht: Giottos Fresken, das Grab des Heiligen und der weite Blick über das Tibertal.

Schon 1228, nur zwei Jahre nach dem Tod des Franziskus, wurde der Grundstein zur Basilika gelegt – ein für die Bettelorden ungewöhnlich monumentaler Bau, der die Verehrung des Heiligen in Stein goss. Über einer dämmrigen, romanisch-gewölbten Unterkirche, in der das Franziskusgrab ruht, erhebt sich die lichtdurchflutete gotische Oberkirche. Beide bilden zusammen ein UNESCO-Welterbe und ziehen Jahr für Jahr Millionen Besucher an.
Der Ruhm des Ortes gründet auf seinen Fresken. In der Oberkirche erzählt ein Zyklus von 28 Bildern, lange Giotto und seiner Werkstatt zugeschrieben, das Leben des Franziskus mit einer Natürlichkeit, die als Wendepunkt der europäischen Malerei gilt. In der Unterkirche kommen Cimabue, Simone Martini und Pietro Lorenzetti hinzu – eine Konzentration mittelalterlicher Meisterwerke, wie sie kaum ein anderer Ort besitzt.
Vor der Basilika öffnet sich die zweistöckige Platzanlage der Piazza Inferiore und Superiore, von der aus die Via San Francesco hinauf ins Zentrum führt – gesäumt von Andenkenläden, Klöstern und kleinen Cafés. Wer dem Trubel entgehen will, kommt zur ersten Öffnungszeit oder bleibt bis zum Abend, wenn die Reisebusse die Stadt verlassen haben und der Platz wieder zur Ruhe kommt.
01 · Highlights
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Die lichte gotische Oberkirche mit dem berühmten Freskenzyklus zum Leben des Franziskus – ein Schlüsselwerk der abendländischen Kunst (Fotografierverbot).
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Im dämmrigen Gewölbe der Unterkirche ruht das Grab des Heiligen, umgeben von Fresken von Cimabue, Lorenzetti und Simone Martini.
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Die zentrale Gasse, die von der Basilika hinauf zur Piazza del Comune führt – gesäumt von Klöstern, Cafés und mittelalterlichen Fassaden.
02 · Sehenswürdigkeiten
03 · Essen & Trinken
05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Nein, der Eintritt ist frei. Lediglich für geführte Touren oder den Besuch von Museum und Schatzkammer können Gebühren anfallen. Spenden sind willkommen.
In der Oberkirche mit dem Giotto-Zyklus gilt ein striktes Foto- und Filmverbot, das auch durchgesetzt wird. In der Unterkirche und vor dem Bau ist Fotografieren ohne Blitz meist möglich – Hinweise vor Ort beachten.
Am ruhigsten ist es direkt zur Öffnung am frühen Morgen und am späten Nachmittag, wenn die Tagesgruppen abgereist sind. Die Mittagsstunden sind in der Hochsaison sehr voll.
07 · In der Nähe
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