Das Museo Egizio wurde 1824 gegründet und ist damit das älteste ägyptische Museum der Welt. Seine Sammlung gilt als eine der bedeutendsten außerhalb Ägyptens und macht Turin zu einem der wichtigsten Orte der Ägyptologie überhaupt. Für viele Besucher ist es der Höhepunkt einer Reise in die Stadt. Zu den Höhepunkten zählt das vollständig erhaltene Grab des Architekten Kha und seiner Frau Merit, dessen Beigaben vom Mobiliar über Kleidung bis zu Speisen den Alltag eines Paares vor mehr als dreitausend Jahren greifbar machen – ein einzigartiges Ensemble, das so geschlossen kaum anderswo zu sehen ist. Eindrucksvoll ist auch die Statuengalerie, in der monumentale Pharaonenfiguren, darunter Ramses II., in inszeniertem Licht stehen. Hinzu kommen Tausende Alltagsobjekte, Papyri, Särge und Mumien, die ein umfassendes Bild des Lebens am Nil zeichnen. Nach einer umfassenden Generalsanierung präsentiert sich das Haus modern und didaktisch durchdacht. Die Objekte sind chronologisch und thematisch geordnet, mehrsprachige Erläuterungen und atmosphärische Inszenierungen erleichtern den Zugang auch für Besucher ohne Vorkenntnisse. Die Sammlung erstreckt sich über mehrere Stockwerke, sodass ein gründlicher Rundgang Zeit beansprucht. Wegen der großen Beliebtheit empfiehlt es sich dringend, Zeitfenster-Tickets vorab online zu buchen, um Wartezeiten zu vermeiden. Die zentrale Lage im historischen Zentrum, nahe der Piazza San Carlo und der Via Roma, macht den Besuch zu einem festen Bestandteil jeder Turin-Reise.
Eine der bedeutendsten Sammlungen altägyptischer Kunst weltweit über mehrere Stockwerke. Höhepunkte sind das vollständig erhaltene Grab des Architekten Kha und seiner Frau Merit mit Mobiliar, Kleidung und Speisen, die Statuengalerie mit monumentalen Pharaonenfiguren wie Ramses II. sowie Tausende Alltagsobjekte, Papyri, Särge und Mumien. Nach der Generalsanierung ist das Haus modern und didaktisch durchdacht inszeniert, mit mehrsprachigen Erläuterungen.
Das Museum geht auf die Sammelleidenschaft des Hauses Savoyen zurück und wurde 1824 gegründet. Es zählt zu den ältesten und renommiertesten Institutionen der Ägyptologie. Eine umfassende Generalsanierung hat die Präsentation der Sammlung grundlegend modernisiert.
