Turin gilt als die Schokoladenhauptstadt Italiens, und eine geführte Verkostungstour ist der beste Weg, dieses Erbe zu verstehen. Hier wurden die Gianduja-Masse aus Schokolade und piemontesischer Haselnuss sowie der Gianduiotto erfunden, jene kleine, in Goldfolie gewickelte Praline, die heute weltweit kopiert wird. Die Dichte an traditionsreichen Confiserien ist in Turin einzigartig. Die Tour verbindet bekannte historische Häuser mit kleinen, weniger sichtbaren Chocolatiers zwischen dem Zentrum und dem Quadrilatero Romano. Unterwegs verkostest du Gianduiotti, dazu heiße Schokolade in ihrer dickflüssigen Turiner Form und als krönenden Abschluss meist einen Bicerin – das Turiner Schichtgetränk aus Espresso, Trinkschokolade und Milchschaum, das in der Stadt erfunden wurde. Neben dem Genuss steht die Geschichte im Mittelpunkt. Der Guide erzählt, warum ausgerechnet Turin zur Schokoladenstadt wurde: Während der napoleonischen Kontinentalsperre wurde Kakao knapp und teuer, woraufhin die Confiseure ihn mit den reichlich vorhandenen Haselnüssen aus den Langhe streckten – die Geburtsstunde der Gianduja. Aus der Not entstand so eine Spezialität, die heute zum Wahrzeichen der Stadt gehört. Die Tour eignet sich für alle, die Turin über seine Küche entdecken wollen, und ist ein willkommener Programmpunkt auch bei kühlem oder regnerischem Wetter, da man viel Zeit in den gemütlichen Confiserien verbringt. Genussfreude und ein gewisser Appetit auf Süßes sollte man mitbringen.
Auf der geführten Tour entdeckst du, warum Turin als Schokoladenhauptstadt Italiens gilt. Zwischen Zentrum und Quadrilatero Romano besuchst du traditionsreiche Confiserien und kleine Chocolatiers, verkostest Gianduiotti und dickflüssige heiße Schokolade und schließt meist mit einem Bicerin ab. Der Guide erzählt dabei die Geschichte hinter der Gianduja, die während der napoleonischen Kontinentalsperre aus der Not entstand, als Kakao mit piemontesischen Haselnüssen gestreckt wurde.
