An der Mündung des antiken Aquädukts Aqua Virgo füllt der Trevi-Brunnen eine ganze Platzwand. Vor einer Palastfassade aus Travertin thront der Meeresgott Oceanus auf seinem Muschelwagen, gezogen von Seepferden und begleitet von Tritonen. Der Brunnen wurde 1762 nach Plänen von Nicola Salvi vollendet und gilt als der größte und berühmteste Barockbrunnen Roms, ein Gesamtkunstwerk aus Architektur, Skulptur und bewegtem Wasser. Die Anlage verbindet sich geschickt mit dem dahinterliegenden Palast, dessen Fassade als monumentale Kulisse dient. Die Felsformationen, aus denen das Wasser strömt, die mythologischen Figuren und die Wasserbecken bilden eine theatralische Szenerie, die den Platz dominiert. Das Wasser stammt bis heute aus der Aqua Virgo, einer der antiken Wasserleitungen Roms, was den Brunnen mit der über zweitausendjährigen Wasserversorgungsgeschichte der Stadt verknüpft. Weltberühmt ist der Brauch des Münzwurfs. Wer eine Münze über die rechte Schulter ins Becken wirft, soll der Überlieferung nach nach Rom zurückkehren. Die täglich eingesammelten Münzen summieren sich zu erheblichen Beträgen und gehen an wohltätige Zwecke, sodass aus dem Ritual ein konkreter sozialer Nutzen entsteht. Der Andrang ist hoch. Tagsüber drängen sich die Massen am Becken, und ungestörte Blicke oder Fotos sind kaum möglich. Wer den Brunnen in Ruhe erleben will, kommt vor acht Uhr morgens oder spät nachts, wenn der Platz fast menschenleer ist und die Beleuchtung das Travertin und das Wasser besonders wirkungsvoll in Szene setzt. Der Trevi-Brunnen liegt zentral im Gassengewirr zwischen Pantheon, Spanischer Treppe und der Via del Corso, sodass er sich gut in einen Altstadtbummel einbinden lässt.
Der Brunnen füllt eine ganze Platzwand mit der Palastfassade, den Felsformationen und der Figurengruppe um den Meeresgott Oceanus, vor der das Wasser in mehrere Becken strömt. Der Besuch ist frei und jederzeit möglich. Tagsüber ist der kleine Platz sehr voll, sodass für einen ungestörten Blick die frühen Morgen- oder späten Nachtstunden zu empfehlen sind. Für den Brunnen selbst genügt ein kurzer Stopp.
Der Brunnen markiert den Endpunkt der antiken Wasserleitung Aqua Virgo, die seit der Zeit des Augustus Wasser in die Stadt brachte. Der heutige Bau entstand im 18. Jahrhundert nach Plänen von Nicola Salvi und wurde 1762 vollendet. Er gilt als Höhepunkt der römischen Brunnenkunst und vereint Architektur, Skulptur und Wasserregie zu einem theatralischen Gesamtkunstwerk.
