Ravello liegt hoch über dem Meer, ein eigener Strand fehlt dem Bergort daher zunächst. Wer in Ravello wohnt und doch ins Wasser möchte, fährt hinab zur Spiaggia di Castiglione, der Bucht, die zum Ortsteil Castiglione an der Küstenstraße gehört. Von der Straße führt eine lange Treppe hinunter zum Wasser – ein Abstieg, der mit dem Blick auf die kleine, von Felswänden gerahmte Bucht belohnt wird. Der Strand besteht aus Kies und ist eher kompakt; das Wasser fällt schnell ab und ist klar und tief, was die Bucht besonders bei Schwimmern beliebt macht. Zur einen Seite öffnet sich der Blick hinüber nach Atrani, dem kleinen Nachbarort, und auf die zerklüftete Küstenlinie der Amalfiküste. Ein Teil des Strandes wird in der Saison als bewirtschafteter Lido mit Liegen und Sonnenschirmen geführt, der übrige Abschnitt bleibt frei zugänglich, sodass sowohl wer Komfort sucht als auch wer nur Handtuch und Badesachen mitbringt, einen Platz findet. Die Bucht ist klein und kann an heißen Sommertagen voll werden; früh am Tag oder außerhalb der Hauptsaison ist es deutlich ruhiger. Schatten ist begrenzt, daher empfehlen sich Sonnenschutz und ausreichend Wasser. Direkt am Wasser gibt es einfache Verpflegungsmöglichkeiten, für eine größere Auswahl kehrt man besser oben in Ravello oder im benachbarten Atrani ein. Reizvoll ist die Kombination aus Berg und Meer: Wer Zeit und Kondition hat, steigt über die alten Treppenwege hinab und macht aus dem Badetag eine kleine Wanderung. Für den Rückweg bergauf nimmt man bequemer den Bus, der entlang der Küstenstraße verkehrt – die vielen Stufen sind in der Hitze sonst anstrengend.
Erwartet wird eine kleine, von Felswänden gerahmte Bucht mit kompaktem Kiesstrand und klarem, schnell tiefem Wasser. Ein Teil des Strandes wird in der Saison als bewirtschafteter Lido mit Liegen geführt, der Rest bleibt frei zugänglich. Der Zugang erfolgt über eine lange Treppe von der Küstenstraße oder per Bus. Der Blick reicht hinüber nach Atrani.
