Bevor Straßen die Orte der Amalfiküste verbanden, führten Treppen die Menschen von den Bergdörfern hinab ans Meer. Der Stufenweg von Ravello nach Minori ist einer der schönsten dieser alten Verbindungen und führt über den stillen Weiler Torello hinab zur Küste. Stufe um Stufe geht es bergab, durch Zitronengärten und vorbei an alten Gehöften, fast immer mit Blick auf die Bucht von Minori und das Meer. Der Weg ist eine entspannte Alternative zur Busfahrt entlang der Küstenstraße und zeigt eine ruhigere, ländliche Seite der Region. In Torello lohnt sich ein kurzer Halt: Der kleine Ort liegt abseits des Trubels, mit einer Kirche, einer Aussicht über das Tal und der typischen Stille der höher gelegenen Weiler. Von dort führen die Stufen weiter hinunter, bis man Minori erreicht – einen Küstenort, der für seinen Strand und seine Pasticcerien bekannt ist. Eine Granita oder ein süßes Gebäck nach dem Abstieg gehört für viele zum festen Programm. Die Strecke ist überwiegend bergab und damit gut zu bewältigen, verlangt aber wegen der vielen Stufen etwas Aufmerksamkeit und sicheres Gehen. Festes oder zumindest gut profiliertes Schuhwerk ist sinnvoll, ebenso Wasser und Sonnenschutz, da der Weg über weite Strecken offen liegt. Wer mag, kombiniert den Abstieg mit einem Strandtag in Minori. Für den Rückweg nach Ravello empfiehlt es sich, den Bus zu nehmen – die vielen Stufen bergauf sind in der Hitze deutlich anstrengender als hinab und fordern, wie es im Volksmund heißt, schnell ein zweites Frühstück. So bleibt der Stufenweg ein Genuss in eine Richtung, mit der bequemen Heimfahrt am Ende des Tages.
Der Weg führt von Ravello über den stillen Weiler Torello hinab nach Minori. Stufe um Stufe geht es bergab durch Zitronengärten und an alten Gehöften vorbei, fast immer mit Blick auf die Bucht von Minori und das Meer. In Torello lohnt ein kurzer Halt abseits des Trubels; unten in Minori warten Strand und die für süßes Gebäck bekannten Pasticcerien. Der Weg ist überwiegend bergab und gut zu bewältigen, verlangt aber wegen der vielen Stufen sicheres Gehen. Für den Rückweg nimmt man am besten den Bus.
