Wo Altstadt und Neustadt aufeinandertreffen, öffnet sich die Piazza della Libertà. Der Platz ist der gesellschaftliche Mittelpunkt Ostunis und die Bühne für Markt, Aperitivo und die abendliche Passeggiata, bei der Einheimische und Besucher zwischen den Cafés flanieren. Von hier beginnen die meisten Stadtrundgänge, da die Gassen der Altstadt direkt oberhalb des Platzes ansetzen. Über dem Platz ragt die Guglia di Sant'Oronzo auf, eine reich verzierte Barocksäule aus dem 18. Jahrhundert zu Ehren des Stadtpatrons Sant'Oronzo. Die Säule wurde, wie viele dieser sogenannten Pestsäulen in Süditalien, als Dank und Schutzzeichen errichtet und prägt mit ihrer Figur des Heiligen die Silhouette des Platzes. Neben der Säule residiert das Rathaus im ehemaligen Franziskanerkloster an der Kirche San Francesco. Diese Verbindung aus weltlicher Verwaltung in einem ehemals geistlichen Bau ist typisch für italienische Städte, in denen aufgelassene Klöster eine neue Nutzung fanden. Die Fassade der Kirche und der angrenzende Klosterbau geben dem Platz seine bauliche Fassung. Die Piazza della Libertà ist frei zugänglich und der natürliche Ausgangspunkt für die Erkundung Ostunis. Sie eignet sich für alle, die das Alltagsleben der Stadt erleben und von hier in die Altstadt aufsteigen möchten. Die schönste Stunde gehört dem Abend, wenn die weiße Stadt über dem Platz im warmen Licht zu leuchten beginnt und der Platz sich mit Menschen füllt.
Besucher finden einen weiten, belebten Platz am Übergang zwischen Alt- und Neustadt. Über ihm ragt die barocke Guglia di Sant'Oronzo auf, daneben stehen die Kirche San Francesco und das Rathaus im ehemaligen Franziskanerkloster. Cafés säumen den Platz, der je nach Tageszeit Bühne für Markt, Aperitivo oder die abendliche Passeggiata ist. Von hier aus steigen die Gassen direkt in die weiße Altstadt auf.
Die Guglia di Sant'Oronzo wurde im 18. Jahrhundert zu Ehren des Stadtpatrons errichtet, wie viele solcher Säulen in Süditalien als Dank- und Schutzzeichen. Das angrenzende Franziskanerkloster an der Kirche San Francesco wurde nach seiner Aufgabe als geistliche Einrichtung zum Sitz des Rathauses umgenutzt – eine Entwicklung, die für viele italienische Städte typisch ist. So vereint der Platz weltliche und kirchliche Geschichte der Stadt.
