Das Museo di Civiltà Preclassiche della Murgia Meridionale ist im früheren Klosterkomplex an der Via Cattedrale untergebracht, mitten in der Altstadt. Es widmet sich der Vor- und Frühgeschichte der südlichen Murgia und zeigt, wie das Umland der weißen Stadt schon lange vor der Antike besiedelt war. Der Star der Sammlung ist Delia, die Schwangere von Ostuni: die rund 28.000 Jahre alte Bestattung einer jungen Frau, die 1991 in der Höhle von Santa Maria di Agnano entdeckt wurde. Die Frau war zum Zeitpunkt ihres Todes schwanger, was die Bestattung zu einem der ältesten Zeugnisse dieser Art weltweit macht. Die Art der Grablege gibt Einblicke in das Leben und die Bestattungssitten der Menschen der Altsteinzeit und macht das Museum weit über die Region hinaus bedeutsam. Neben Delia versammelt das Haus Funde vom Neolithikum bis in die Zeit der Messapier, jenes vorrömischen Volkes, das die Region vor der Ankunft der Griechen und Römer prägte. Werkzeuge, Keramik und Grabbeigaben machen die lange Besiedlungsgeschichte der Murgia anschaulich und ordnen die einzelnen Epochen ein. Für den Besuch ist ein Ticket erforderlich. Das Museum eignet sich für Reisende mit Interesse an Archäologie und Frühgeschichte sowie für alle, die hinter die hübsche Oberfläche der weißen Stadt blicken und ihre tiefe Vergangenheit kennenlernen möchten. Die Lage an der Via Cattedrale lässt sich gut mit einem Besuch der nahen Kathedrale verbinden.
Besucher erwartet ein archäologisches Museum im Rahmen eines früheren Klosters. Im Mittelpunkt steht die rund 28.000 Jahre alte Bestattung Delia, die Schwangere von Ostuni, deren Grablege Einblicke in das Leben der Altsteinzeit gibt. Daneben zeigen Werkzeuge, Keramik und Grabbeigaben die Besiedlung der südlichen Murgia vom Neolithikum bis zu den Messapiern. Die Ausstellung ordnet die einzelnen Epochen ein und macht die lange Geschichte der Region nachvollziehbar.
Die Bestattung Delias stammt aus der Altsteinzeit und wurde 1991 in der nahen Höhle von Santa Maria di Agnano entdeckt. Der Fund gehört zu den ältesten bekannten Bestattungen einer schwangeren Frau weltweit und macht die Höhlen rund um Ostuni zu einem bedeutenden Ort der Urgeschichte. Die übrigen Sammlungsstücke dokumentieren die Entwicklung der Region vom Neolithikum über die Bronzezeit bis zur Kultur der Messapier vor der römischen Zeit.
