Wo die Bucht von Mazzarò endet, öffnet sich hinter der Landzunge der Strand von Spisone: ein langgezogener Streifen aus feinem Kies und Sand, über dem die Felswand von Taormina aufragt. Im Vergleich zu den schmalen Kieselbuchten direkt unterhalb der Altstadt ist Spisone breiter und bietet mehr Platz – ein Strand, an dem sich auch in der Hauptsaison ein freier Fleck findet. Lidos mit gemieteten Liegen, Sonnenschirmen und Strandbars wechseln sich mit frei zugänglichen Abschnitten ab, sodass sowohl der Komfort des Strandservice als auch das spontane Badehandtuch im Sand möglich sind. Das Wasser fällt schnell ins Tiefe ab und bleibt auch im Hochsommer erfrischend klar – ideal zum Schwimmen, weniger zum Planschen für sehr kleine Kinder. Vom Zentrum Taorminas führen die Seilbahn hinunter und anschließend ein kurzer Küstenweg an den Strand; alternativ gibt es den alten Fußpfad, der allerdings einige Höhenmeter verlangt. Am frühen Morgen gehört Spisone den Einheimischen, die vor der Arbeit baden, bevor die Tagesgäste eintreffen. Wer einen entspannten Badetag mit Blick hinauf zur thronenden Altstadt sucht, ist hier gut aufgehoben. Strandschuhe sind wegen des groben Kieses an manchen Stellen sinnvoll, und für die freien Abschnitte lohnt es sich, Wasser und Verpflegung selbst mitzubringen.
Ein breiter, langgezogener Strand aus feinem Kies und Sand unter der Felswand Taorminas. Lidos mit Liegen und Strandbars wechseln sich mit freien Abschnitten ab. Das Wasser ist klar und fällt schnell ins Tiefe ab. Blick hinauf zur Altstadt; erreichbar über Seilbahn und Küstenweg.
Spisone ist Teil der Küstenlinie unterhalb Taorminas, die sich mit dem Aufkommen des Badetourismus im 20. Jahrhundert zu einem beliebten Strandabschnitt entwickelte. Die Lage hinter der Landzunge von Mazzarò, unter der aufragenden Felswand der Altstadt, prägt seinen Charakter bis heute.
