Der Palazzo Reale war vom 17. Jahrhundert bis zur Einigung Italiens die Residenz des Hauses Savoyen und bildet heute das Herzstück der Musei Reali, eines Verbunds königlicher Sammlungen an der Piazza Castello. Wer das herrschaftliche, das königliche Turin verstehen will, beginnt hier – an dem Ort, von dem aus die Dynastie über Jahrhunderte regierte und der zum UNESCO-Welterbe der Savoyer-Residenzen gehört. Der Rundgang führt durch eine Folge prächtiger Prunksäle, darunter den Thronsaal und den Ballsaal, ausgestattet mit Stuck, Wandteppichen, Deckengemälden und vergoldetem Mobiliar. Die Räume zeugen vom Repräsentationsbedürfnis eines europäischen Herrscherhauses und sind über die Jahrhunderte weitgehend erhalten geblieben. Ein besonderer Höhepunkt ist die restaurierte Cappella della Sindone, die schwindelerregende Kuppelkapelle, die Guarino Guarini im 17. Jahrhundert für das Turiner Grabtuch errichtete. Ihre kühn ineinander verschachtelte Kuppelkonstruktion gilt als ein Meisterwerk des Barocks und war nach einem schweren Brand lange Zeit unzugänglich, bevor sie aufwendig wiederhergestellt wurde. Zu den Musei Reali gehören außerdem die Königliche Rüstkammer mit ihrer bedeutenden Waffensammlung, die Galleria Sabauda mit Gemälden alter Meister, die Königliche Bibliothek – in der unter anderem ein Selbstbildnis Leonardo da Vincis verwahrt wird – und die königlichen Gärten. Zusammen ergibt sich ein halber Tag königliches Turin. Für den Besuch sind Tickets erforderlich; die zentrale Lage an der Piazza Castello verbindet ihn bequem mit Palazzo Madama und Duomo.
Ein Rundgang durch die ehemalige Savoyer-Residenz mit prächtigen Prunksälen wie Thron- und Ballsaal, ausgestattet mit Stuck, Wandteppichen und vergoldetem Mobiliar. Höhepunkt ist die restaurierte Cappella della Sindone von Guarino Guarini. Zum Verbund der Musei Reali gehören außerdem die Königliche Rüstkammer, die Galleria Sabauda mit Gemälden alter Meister, die Königliche Bibliothek und die königlichen Gärten – zusammen ein halber Tag königliches Turin.
Der Palazzo war vom 17. Jahrhundert bis zur italienischen Einigung Residenz des Hauses Savoyen, das hier seine Macht repräsentierte. Guarino Guarini errichtete die Cappella della Sindone für das Grabtuch. Heute sind die Bauten und Sammlungen als Musei Reali zusammengefasst und Teil des UNESCO-Welterbes.
