Der Monte dei Cappuccini erhebt sich direkt über dem rechten Po-Ufer und bietet das berühmteste Panorama Turins. Trotz der geringen Höhe genügt der kleine Hügel, um die Stadt aus der Vogelperspektive zu sehen – ein Aussichtspunkt, der sowohl bei Turinern als auch bei Reisenden beliebt ist und einer der lohnendsten Stopps abseits der Museen. Oben stehen die Kapuzinerkirche Santa Maria al Monte aus dem späten 16. Jahrhundert und eine Aussichtsterrasse. Von der Terrasse öffnet sich der Blick über das gesamte Dächermeer der Stadt: In der Mitte ragt die Mole Antonelliana auf, dahinter schließt sich bei klarem Wetter die geschlossene Kette der Westalpen mit dem markanten Monviso an. Es ist die klassische Ansicht Turins, die auf zahllosen Fotografien zu sehen ist. Neben der Kirche befindet sich ein Bergmuseum, das die Geschichte des Alpinismus dokumentiert – eine passende Ergänzung an einem Ort, von dem aus die Alpen so eindrucksvoll zu sehen sind. Der Aufstieg ist unkompliziert: Von der nahen Gran Madre di Dio am Fuß des Hügels dauert er kaum eine Viertelstunde zu Fuß. Am schönsten ist der Besuch zur blauen Stunde, wenn die Sonne untergeht und nach und nach die Lichter der Stadt angehen, während die Alpenkette sich am Horizont noch abzeichnet. Der Zugang zur Aussichtsterrasse ist frei, was den Monte dei Cappuccini zu einem der besten kostenlosen Erlebnisse Turins macht.
Ein Aussichtspunkt über dem rechten Po-Ufer mit der Kapuzinerkirche Santa Maria al Monte aus dem späten 16. Jahrhundert, einem Bergmuseum und einer Aussichtsterrasse. Von der Terrasse öffnet sich das berühmteste Panorama Turins: das Dächermeer mit der aufragenden Mole Antonelliana und dahinter, bei klarem Wetter, die Kette der Westalpen mit dem Monviso. Der Zugang zur Terrasse ist frei.
Die Kapuzinerkirche Santa Maria al Monte wurde im späten 16. Jahrhundert auf dem Hügel über dem Po errichtet. Der Ort entwickelte sich zum klassischen Aussichtspunkt der Stadt; das angeschlossene Bergmuseum widmet sich der Geschichte des Alpinismus.
