Das Del Cambio an der Piazza Carignano bewirtet seine Gäste seit 1757 und zählt zu den geschichtsträchtigsten Restaurants Italiens. Hinter der Fassade gegenüber dem Palazzo Carignano, dem ersten Sitz des italienischen Parlaments, hatte der Staatsmann Camillo Cavour, einer der Architekten der italienischen Einigung, seinen Stammplatz – mit Blick auf das Parlamentsgebäude, in dem er wirkte. Diese Verbindung zur Geschichte des Risorgimento macht das Lokal zu einem Stück nationaler Erinnerung. Der Speisesaal ist ein Gesamtkunstwerk des 18. Jahrhunderts: vergoldeter Stuck, große Spiegel, Kronleuchter und Fresken versetzen die Gäste in die Epoche seiner Entstehung. Wer hier speist, isst inmitten einer der prächtigsten historischen Gasträume der Stadt, der über die Jahrhunderte sorgsam erhalten wurde. Die Küche knüpft an diese Tradition an, ohne in ihr zu verharren. Piemontesische Klassiker werden in zeitgenössischer Lesart interpretiert – vom Vitello tonnato über Agnolotti bis zu raffinierten Hauptgerichten der Region. Für diese Verbindung aus Handwerk, Produktqualität und kreativer Präzision wurde das Del Cambio mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet. Der Besuch ist ein Erlebnis für besondere Anlässe, bei dem Gastronomie, Geschichte und Ambiente zusammenfinden. Wegen der großen Nachfrage und der gehobenen Kategorie ist eine Reservierung dringend zu empfehlen, oft mit einigem Vorlauf. Die zentrale Lage an der Piazza Carignano, zwischen Piazza Castello und Piazza San Carlo, macht das Restaurant zum krönenden Abschluss eines Tages im historischen Turin.
Piemontesische Klassiker in zeitgenössischer Lesart, ausgezeichnet mit einem Michelin-Stern. Von Vitello tonnato und Agnolotti bis zu raffinierten Hauptgerichten der Region verbindet die Küche Handwerk, Produktqualität und kreative Präzision, ohne die Tradition aufzugeben.
Ein Speisesaal als Gesamtkunstwerk des 18. Jahrhunderts: vergoldeter Stuck, große Spiegel, Kronleuchter und Fresken. Festlich und geschichtsträchtig, einer der prächtigsten historischen Gasträume Turins.
