Die bewaldete Collina über dem rechten Po-Ufer ist Turins grünes Naherholungsgebiet, und der Anstieg zur Basilica di Superga ihr beliebtester Klassiker. Direkt von der Stadt aus führen Wanderwege hinauf in die Hügel, sodass sich ein halber Tag in der Natur ohne lange Anreise mit einem kulturellen Höhepunkt verbinden lässt. Die üblichen Startpunkte liegen bei der Kirche Gran Madre di Dio oder im Stadtteil Sassi am Fuß des Hügels. Von dort führen die Wege durch schattige Wälder und vorbei an alten Villen stetig bergauf. Je nach gewählter Route dauert der Aufstieg zwei bis drei Stunden, mit einem gleichmäßigen, gut machbaren Anstieg, der keine besondere Bergerfahrung verlangt. Wer den Aufstieg sparen möchte, kann alternativ die historische Zahnradbahn von Sassi nutzen. Oben erwartet die Wanderer die Basilica di Superga, die monumentale Kuppelkirche, die der Barockarchitekt Filippo Juvarra im 18. Jahrhundert errichtete. In ihrer Krypta liegt die Grablege des Hauses Savoyen. Vom Vorplatz der Basilika öffnet sich einer der weitesten Blicke der Region: über die Stadt hinweg bis zum gesamten Bogen der Westalpen, der bei klarem Wetter mit dem Monviso und dem Gran Paradiso am Horizont steht. Die Wanderung eignet sich besonders an klaren Tagen im Frühling und Herbst, wenn die Fernsicht am besten und die Temperaturen angenehm sind. Festes Schuhwerk und ausreichend Wasser gehören in den Rucksack.
Eine klassische Wanderung durch die bewaldete Collina über dem Po. Von der Gran Madre oder vom Stadtteil Sassi führen Wege durch schattige Wälder und vorbei an alten Villen stetig bergauf zur Basilica di Superga, Juvarras Kuppelkirche mit der Grablege der Savoyer. Der Aufstieg dauert je nach Route zwei bis drei Stunden. Oben öffnet sich vom Vorplatz ein weiter Blick über die Stadt bis zum gesamten Bogen der Westalpen. Wer mag, nutzt für den Aufstieg die historische Zahnradbahn ab Sassi.
