Wer Santa Margherita Ligure wirklich verstehen möchte, kommt früher oder später in Ghiaia an. Das Viertel erstreckt sich entlang der gleichnamigen Uferpromenade und trägt den Namen des kiesigen Strands, der hier seit Generationen das Herzstück des Sommerlebens bildet. Morgens, wenn die Fischerboote noch im flachen Wasser schaukeln und die ersten Baristi ihre Espressomaschinen anwerfen, gehört Ghiaia noch sich selbst – ein kurzer Augenblick, bevor der Tag beginnt und die Promenade in vollem Betrieb ist.
Das Viertel ist kompakt und fußläufig erschlossen. Entlang der Lungomare Marconi reihen sich Cafés, Restaurants und kleine Läden aneinander, deren Fassaden in den typisch ligurischen Farben – Ockergelb, Terrakotta, verblasstes Rosa – leuchten. Zwischen den Gebäuden öffnen sich immer wieder Blicke auf den Golf von Tigullio, und wer auf einer der Bänke an der Promenade Platz nimmt, schaut direkt auf Portofino, das in der Ferne über der Wasseroberfläche zu schweben scheint.
Ghiaia ist kein Viertel für schnelle Durchreisende. Es lebt von der Langsamkeit: dem Gelato, das man im Gehen isst, den Gesprächen der Einheimischen auf den Stufen der kleinen Piazza, dem Klang von Möwen und Motorbooten. Gleichzeitig ist es der direkteste Zugang zu den Wassertaxis und Ausflugsbooten, die von hier aus nach Portofino, San Fruttuoso oder zu den Cinque Terre aufbrechen – Ghiaia ist also auch ein praktischer Ausgangspunkt für Tagesausflüge.
Für Reisende, die das authentische Küstenleben Liguriens suchen, ohne auf gute Gastronomie und Komfort zu verzichten, ist Ghiaia die richtige Wahl. Hotels direkt an der Promenade bieten Meerblick und kurze Wege zum Strand, während die Restaurants des Viertels auf frischen Fisch und klassische ligurische Küche setzen – Trofie al pesto, gegrillte Meeresfrüchte und Focaccia, die noch warm aus dem Ofen kommt.

Hotel Jolanda Santa Margherita
Familiengeführtes Drei-Sterne-Stadthotel in ruhiger Lage zwischen Bahnhof und Zentrum von Santa Margherita Ligure, mit fairem Preis-Leistungs-Verhältnis.