📍 44.34°N · 9.21°E
Zoom 5 / 5Ortsteil · in Santa Margherita Ligure

◆ ORTSTEIL · SANTA MARGHERITA LIGURE

Centro Storico.
bemalte Fassaden, eine barocke Basilika und der Garten der Durazzo über den Dächern

Zwischen Piazza Caprera und der palmengesäumten Uferpromenade drängt sich das alte Santa Margherita: pastellfarbene Häuser mit aufgemalten Fensterrahmen, die barocke Basilika Santa Margherita di Antiochia, Caffès, Boutiquen und Trattorien in den Gassen. Oberhalb wachen die Gärten der Villa Durazzo über das Treiben, und an der Via Pagana reihen sich die Grandhotels der Belle Époque.

Centro Storico.
Ortskern hinter der Uferpromenade, um Piazza Caprera und Via Palestro
Lage
Bemalte Fassaden, barocke Kirchen, Caffès und Boutiquen
Charakter
Erstbesucher, Genießer, Flaneure
Gut für
Vormittags zum Markt-Treiben, abends zur Passeggiata
Beste Zeit
Centro Storico

Ein Ortskern wie ein gemaltes Bühnenbild

Das Zentrum von Santa Margherita ist ein Lehrstück ligurischer Fassadenkunst: Was an Gesimsen, Balustraden und Fensterläden zu prächtig wirkt, um wahr zu sein, ist es oft auch – aufgemalt in der Technik des trompe-l'œil, die an dieser Küste seit Jahrhunderten gepflegt wird. Die Häuser rund um die Piazza Caprera tragen ihre Architektur als Bild auf dem Putz, und je länger man hinsieht, desto öfter ertappt man eine gemalte Säule beim Säulesein.

Geistliches Zentrum ist die Basilika Santa Margherita di Antiochia an der Piazza Caprera, hinter deren barocker Fassade ein überraschend prunkvoller Innenraum wartet: Kronleuchter aus Murano-Glas, Stuck, Gold und Gemälde genuesischer Meister. Ein paar Schritte weiter beginnt der Aufstieg zur Villa Durazzo, deren Park mit Palmen, Zitrusbäumen und Kieselmosaik-Wegen über dem Ort liegt – der beste Blick über den Golf, den man ohne Bootsfahrt bekommt.

Gelebt wird das Viertel auf der Straße: morgens im Caffè an der Piazza, mittags in den Trattorien der Seitengassen, abends auf der Via Palestro, dem Korso der Einheimischen, und auf der Promenade. Wer den Gambero rosso probieren will, ohne Hafenpreise zu zahlen, wird in den kleinen Häusern zwischen Piazza Mazzini und Corso Matteotti fündig.

02 · Sehenswürdigkeiten

Im Viertel entdecken.

05 · Praktisch

Gut zu wissen.

Anreise
Vom Bahnhof ca. 5–10 Minuten bergab zu Fuß bis Piazza Caprera und Promenade
Beste Zeit
Vormittags und zur abendlichen Passeggiata; mittags Pause wie die Einheimischen
Gut für
Bummeln, Caffè-Pausen, Fassaden fotografieren, Aperitivo
Preisniveau
Gehoben an der Promenade, fairer in den Gassen dahinter
Insider-Tipp
Den Aufstieg zur Villa Durazzo auf den späten Nachmittag legen – goldenes Licht über dem Golf, danach Aperitivo an der Piazza

06 · Häufige Fragen

Was Reisende oft fragen.

Was sollte man im Centro Storico gesehen haben?

Die Basilika Santa Margherita di Antiochia an der Piazza Caprera mit ihrem prunkvollen Barockinneren, die bemalten trompe-l'œil-Fassaden der Gassen und die Villa Durazzo mit ihrem italienischen Garten über dem Ort. Dazu gehört die abendliche Passeggiata über die Promenade – sie ist das eigentliche Ritual des Viertels.

Ist das Zentrum von Santa Margherita teuer?

Direkt an Promenade und Piazza zahlt man Riviera-Preise, aber deutlich moderatere als in Portofino. In den Seitengassen hinter der Via Palestro finden sich Trattorien, Focaccerie und Alimentari, in denen auch Einheimische essen und einkaufen – dort isst man gut zu fairen Preisen.

Lohnt sich der Besuch der Villa Durazzo?

Ja – schon wegen des Parks mit seinen Palmen, Zitrusbäumen und Kieselmosaik-Wegen, der über dem Ortskern liegt und den besten Blick über den Golf bietet. Die historischen Säle der Villa lassen sich besichtigen, der Garten ist ein ruhiger Gegenpol zum Treiben an der Promenade.

07 · In der Nähe

Weiter erkunden.

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travelperfect · Aktualisiert 13. Juni 2026