Die Villa Cimbrone ist für viele Besucher der Höhepunkt einer Reise nach Ravello. Anfang des 20. Jahrhunderts kaufte der englische Aristokrat Ernest Beckett, Lord Grimthorpe, ein verfallenes mittelalterliches Anwesen am äußersten Rand des Bergrückens und formte daraus einen Garten, der englische Landschaftsromantik mit mediterraner Üppigkeit verbindet. Lange Alleen, kleine Tempel, Pavillons, Rosenbeete und schattige Pergolen gliedern das Gelände und führen den Blick immer wieder hinaus auf die Küste. Das berühmteste Bild der Anlage ist die Terrazza dell'Infinito, die „Terrasse der Unendlichkeit“. Am Ende einer geraden Allee reiht sich eine Folge von Marmorbüsten entlang einer Balustrade, hinter der das Gelände steil abfällt – sodass nur noch Himmel und Meer den Horizont füllen. Der Eindruck, am Rand der Welt zu stehen, hat dieser Terrasse den Ruf als einer der schönsten Aussichtspunkte Italiens eingetragen. Besonders bei klarem Wetter reicht der Blick weit über den Golf von Salerno. Die Villa zog früh Künstler, Schriftsteller und Prominente an. Mitglieder des Bloomsbury-Kreises waren hier zu Gast, und 1938 fand Greta Garbo auf dem Anwesen Zuflucht vor der Weltpresse – Episoden, die zur Aura des Ortes beitragen. Neben der Terrasse lohnen sich auch die ruhigeren Winkel des Gartens: die Statuen entlang der Wege, das Teehäuschen und die Aussichtspunkte abseits der Hauptallee, an denen man dem Andrang entkommt. Der Weg zur Villa führt etwa zehn Gehminuten durch die autofreien Gassen Ravellos, vorbei an kleinen Läden und Treppen. Für den Besuch des Gartens sollte man mindestens eine Stunde einplanen, mehr, wenn man die Ruhe der entlegeneren Ecken genießen möchte. Wer kurz nach Öffnung kommt, hat die Terrazza dell'Infinito noch weitgehend für sich.
Erwartet wird ein weitläufiger Garten mit langen Alleen, kleinen Tempeln, Rosenbeeten und Pergolen. Höhepunkt ist die Terrazza dell'Infinito mit ihrer Reihe von Marmorbüsten, hinter denen das Gelände steil abfällt und nur Himmel und Meer bleiben. Abseits der Hauptallee finden sich Statuen, ein Teehäuschen und ruhige Aussichtspunkte. Der Weg vom Ort führt rund zehn Minuten durch autofreie Gassen.
Das Anwesen geht auf eine mittelalterliche Liegenschaft zurück, die Anfang des 20. Jahrhunderts der englische Aristokrat Ernest Beckett, Lord Grimthorpe, erwarb und zu einem Garten umgestaltete. Die Villa wurde zum Treffpunkt von Künstlern und Schriftstellern, darunter Mitglieder des Bloomsbury-Kreises; 1938 zog sich Greta Garbo hierher vor der Weltpresse zurück.
