Direkt vor der Kathedrale spannt sich der Arco Scoppa als eleganter Bogen zwischen dem Palazzo Vescovile, dem Bischofspalast, und dem Palazzo del Seminario, dem ehemaligen Priesterseminar. Der Bogen überbrückt die schmale Gasse zwischen den beiden Gebäuden und verbindet sie zu einem geschlossenen architektonischen Bild – ein Motiv, das für Ostuni so charakteristisch ist wie die weißen Gassen selbst. Die heutige steinerne Fassung stammt aus dem 18. Jahrhundert und ersetzte einen älteren hölzernen Übergang, der die beiden Paläste schon zuvor verband. Benannt ist der Bogen nach dem Bischof Scoppa, der den Bau veranlasste. Die Verbindung über die Gasse hatte einen praktischen Grund: Sie ermöglichte den direkten Weg zwischen den kirchlichen Gebäuden, ohne auf die Straße hinabsteigen zu müssen. Zusammen mit dem geschwungenen Vorplatz und der benachbarten Kathedrale bildet der Arco Scoppa eines der schönsten Architektur-Ensembles Apuliens. Der Bogen rahmt je nach Standpunkt die Gasse oder die Fassade und ist deshalb die meistfotografierte Stelle der Stadt. Am schönsten zeigt er sich am frühen Morgen, wenn die Piazzetta noch leer ist und der Kalk im ersten Licht warm leuchtet. Der Arco Scoppa ist frei zugänglich und liegt unmittelbar an der Kathedrale, sodass sich beide bei einem Altstadtbesuch verbinden lassen. Er eignet sich besonders für Reisende mit Interesse an Architektur und Fotografie. Wer Menschenmengen meiden möchte, kommt vor dem Vormittagsandrang.
Besucher stehen vor einem eleganten Steinbogen, der die Gasse zwischen Bischofspalast und ehemaligem Priesterseminar überspannt, unmittelbar neben der Kathedrale. Der Bogen rahmt je nach Standpunkt die Gasse oder die Fassade und ist die meistfotografierte Stelle der Stadt. Der Besuch ist kurz, lässt sich aber gut mit Kathedrale und Bischofspalast zu einem Rundgang durch den obersten Teil der Altstadt verbinden.
Schon vor der heutigen Fassung verband ein hölzerner Übergang den Bischofspalast mit dem Priesterseminar, um einen direkten Weg zwischen den kirchlichen Gebäuden zu ermöglichen. Im 18. Jahrhundert wurde dieser durch die steinerne Konstruktion ersetzt, die der Bischof Scoppa veranlasste und die seinen Namen trägt. Der Bogen ist damit Teil der baulichen Geschichte des kirchlichen Zentrums von Ostuni.
