Der Komplex Casa Pezzolla am Rand der Aia Piccola ist die größte zusammenhängende Trulli-Gruppe der Stadt: 15 ineinander übergehende Kegelbauten, einst Wohnsitz einer Arztfamilie. Schon die schiere Größe hebt den Komplex von den einzelnen Trulli der Viertel ab und macht deutlich, wie sich mehrere Kegelbauten zu einem zusammenhängenden Wohnverbund verbinden ließen. Heute beherbergt der Komplex das Museo del Territorio, das durch original eingerichtete Wohnräume, Werkzeuge und die Baugeschichte der Trockensteinarchitektur führt. Die Ausstellung erklärt anschaulich, wie und warum die Trulli gebaut wurden, von der mörtellosen Trockenbauweise über die Funktion der Kegeldächer bis zum Alltag der Bewohner. Damit ist die Casa Pezzolla die beste Adresse, um die Hintergründe zu verstehen, bevor man durch die Viertel streift. Der Gang durch die ineinander übergehenden Räume vermittelt zugleich ein Gefühl dafür, wie eng und verschachtelt das Leben in einem solchen Trulli-Verbund organisiert war. Werkzeuge und Einrichtung zeigen die handwerkliche und landwirtschaftliche Prägung der Region, die hinter der heute pittoresken Kulisse der Trulli steht. Für den Besuch ist ein Ticket erforderlich. Die Lage am Rand der ruhigeren Aia Piccola macht den Rundgang entspannter als in den belebten Gassen von Rione Monti. Wer sich vor der Erkundung der Viertel einen fundierten Überblick über Bauweise und Geschichte der Trulli verschaffen möchte, sollte den Besuch an den Anfang seines Aufenthalts stellen, denn er ordnet das anschließend Gesehene ein und macht den Spaziergang durch die Stadt verständlicher.
Besucher durchlaufen die größte zusammenhängende Trulli-Gruppe der Stadt aus 15 ineinander übergehenden Kegelbauten. Das Museo del Territorio zeigt original eingerichtete Wohnräume, Werkzeuge und die Baugeschichte der Trockensteinarchitektur. Der Gang durch die verschachtelten Räume vermittelt, wie eng das Leben in einem solchen Verbund organisiert war, und erklärt anschaulich, wie und warum die Trulli gebaut wurden.
Der Komplex aus 15 ineinander übergehenden Trulli war einst Wohnsitz einer Arztfamilie und ist die größte zusammenhängende Trulli-Gruppe Alberobellos. Heute dokumentiert das hier untergebrachte Museo del Territorio die Baugeschichte der Trockensteinarchitektur und den Alltag der Bewohner, von der mörtellosen Bauweise bis zur landwirtschaftlichen Prägung der Region.
