Die Trattoria Amatulli liegt in einer ruhigen Seitenstraße nur wenige Schritte von der Piazza del Popolo entfernt und ist bewusst das Gegenprogramm zu den standardisierten Touristenmenüs, die rund um die Trulli von Alberobello verbreitet sind. Der Gastraum ist schlicht gehalten, die Tageskarte überschaubar, und genau das ist der Punkt: Gekocht wird, was der Markt und die Saison hergeben, in der unaufgeregten Art, wie sie in apulischen Familienküchen üblich ist. Im Mittelpunkt steht die regionale Hausmannskost. Orecchiette mit Cime di Rapa, dem leicht bitteren Stängelkohl, gehören zu den Klassikern, dazu gibt es Antipasti vom Land, Gegrilltes und je nach Tag wechselnde Primi. Der offene Wein stammt aus der Umgebung und passt zur bodenständigen Linie der Küche. Wer apulische Spezialitäten wie Burrata, Fave e Cicoria oder geschmortes Fleisch probieren möchte, ist hier näher an der Alltagsküche der Region als in den größeren Lokalen am Rand des Trulli-Viertels. Die Atmosphäre ist unprätentiös und gesellig. Mittags füllen häufig Einheimische die Tische, was ein guter Hinweis auf die Qualität ist; abends wird es ruhiger und persönlicher. Da der Gastraum klein ist und die Trattoria über die Jahre einen festen Stammgästekreis aufgebaut hat, empfiehlt sich vor allem am Abend und in der Hauptsaison eine Reservierung. Für Reisende, die das historische Trulli-Viertel Rione Monti am Tag erkunden, ist die Trattoria eine naheliegende Wahl für ein ehrliches Mittag- oder Abendessen, ohne lange Wege auf sich nehmen zu müssen. Die Preise bewegen sich im unteren Bereich, was für die Qualität und Lage in einem stark besuchten Ort bemerkenswert ist. Wer in Alberobello bewusst abseits der dichten Besucherströme essen möchte, findet hier eine regional verwurzelte Adresse, die ihren Charakter über die Jahre bewahrt hat.
Im Mittelpunkt steht die apulische Hausmannskost mit einer überschaubaren, saisonal wechselnden Tageskarte. Orecchiette mit Cime di Rapa, Antipasti vom Land, Gegrilltes und wechselnde Primi prägen das Angebot. Gekocht wird, was Markt und Saison hergeben, in der unaufgeregten Art apulischer Familienküchen.
Der Gastraum ist schlicht und klein, die Stimmung unprätentiös und gesellig. Mittags füllen häufig Einheimische die Tische, abends wird es ruhiger und persönlicher.
