Den Palazzo Ducale ließ Herzog Federico da Montefeltro in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts errichten – als kleineres, aber kunstvolles Echo seines berühmten Palasts in Urbino. Der Bau liegt am höchsten Punkt der Gubbiner Altstadt, direkt gegenüber dem gotischen Dom, und markiert den Höhepunkt der Renaissance in der ansonsten so mittelalterlich geprägten Stadt. Hinter der schlichten grauen Fassade öffnet sich ein eleganter Renaissance-Innenhof mit Loggien, feinen Steinmetzarbeiten und harmonischen Proportionen. Die Gestaltung wird der Schule Luciano Lauranas und Francesco di Giorgio Martinis zugeschrieben, die auch in Urbino tätig waren. Der Kontrast zwischen der nüchternen Außenseite und dem feinen Innenleben ist typisch für die fürstliche Baukunst der Zeit. Im Inneren gibt der Palast Einblick in die kunstsinnige Hofkultur der Montefeltro. Berühmt war einst das Studiolo Federicos mit kostbaren Intarsienarbeiten, dessen originale Holzvertäfelung heute im Metropolitan Museum in New York bewahrt wird; im Palast erinnert eine Nachbildung an dieses Meisterwerk der Holzeinlegekunst. Wechselnde Ausstellungen und Räume mit historischer Ausstattung ergänzen den Rundgang. Der Palazzo Ducale ist ein lohnendes Ziel für alle, die sich für die Renaissance und die Geschichte der Montefeltro interessieren. Seine Lage gegenüber dem Dom und der weite Blick über die Stadt machen ihn zu einem natürlichen Höhepunkt am oberen Ende des Altstadtrundgangs.
Du betrittst einen Renaissance-Palast hinter schlichter grauer Fassade, dessen Glanzstück ein eleganter Innenhof mit Loggien und feinen Steinmetzarbeiten ist. Im Inneren erwarten dich historisch ausgestattete Räume, wechselnde Ausstellungen und eine Nachbildung des berühmten Studiolo Federicos mit seinen Intarsienarbeiten. Vom Palast öffnet sich ein weiter Blick über die Stadt.
Der Palast entstand in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts im Auftrag Federico da Montefeltros, des Herzogs von Urbino, der Gubbio als zweite Residenz nutzte. Die Gestaltung steht in der Tradition der großen Urbiner Hofarchitekten. Mit dem Palast hielt die Renaissance Einzug in die mittelalterlich geprägte Stadt und machte Gubbio zu einem Zentrum der kunstsinnigen Montefeltro-Kultur.
