Das Teatro Donizetti ist Bergamos große Bühne und trägt den Namen des berühmtesten Sohns der Stadt: Gaetano Donizetti, der 1797 in einem Kellergeschoss im Viertel Borgo Canale geboren wurde und zu den meistgespielten Opernkomponisten des 19. Jahrhunderts aufstieg. Das Theater steht am Sentierone, der eleganten Flaniermeile der Città Bassa, und prägt mit seiner rosafarbenen Fassade das Gesicht der Unterstadt. Gegründet wurde das Haus Ende des 18. Jahrhunderts zunächst als privates Theater; im Lauf des 19. Jahrhunderts wurde es mehrfach umgebaut, neu benannt und schließlich dem großen Komponisten gewidmet. Der Zuschauerraum folgt dem klassischen italienischen Logentheater mit gestaffelten Rängen, vergoldetem Stuck und einem prächtigen Deckengemälde – ein Saal, der für die intime Akustik der Belcanto-Oper wie geschaffen ist. Von 2017 bis 2020 wurde das Teatro Donizetti umfassend restauriert und technisch modernisiert. Bei der Wiedereröffnung 2020 präsentierte sich das Haus mit aufgefrischtem Glanz und erneuerter Bühnentechnik. Höhepunkt des Spielplans ist jeden Herbst das Festival Donizetti Opera, das dem Komponisten Neuproduktionen seiner bekannten Werke ebenso widmet wie selten gespielten Raritäten und damit Fachpublikum aus ganz Europa nach Bergamo zieht. Auch außerhalb der Vorstellungen lohnt ein Blick: Die Lage am Sentierone, gegenüber den Parkanlagen und neben den Cafés der Unterstadt, macht das Theater zu einem natürlichen Orientierungspunkt. Wer den Spielplan kennt, sollte einen Opernabend einplanen – nirgends erlebt man Donizetti so passend wie in seiner Heimatstadt.
Ein klassisches italienisches Opernhaus mit gestaffelten Logenrängen, vergoldetem Stuck und Deckengemälde, untergebracht hinter einer rosafarbenen Fassade am Sentierone. Das Haus wird ganzjährig bespielt; Höhepunkt ist das herbstliche Festival Donizetti Opera. Außerhalb der Vorstellungen prägt das Theater das Stadtbild der Unterstadt, ein Innenbesuch ist dann jedoch nur eingeschränkt möglich.
Das Theater entstand Ende des 18. Jahrhunderts zunächst als privates Haus und wurde im 19. Jahrhundert mehrfach umgebaut und umbenannt, bevor es den Namen Gaetano Donizettis erhielt. Der gebürtige Bergamasker prägte mit Werken wie L'elisir d'amore und Lucia di Lammermoor die italienische Oper. Zwischen 2017 und 2020 wurde das Haus umfassend saniert und mit moderner Bühnentechnik ausgestattet, ohne den historischen Saal zu verändern.
