Im äußersten Südwesten Gran Canarias liegt Puerto Rico in einem trockenen Barranco, der sich wie ein Amphitheater zum Atlantik hin öffnet. Weiße Apartmenthäuser und Hotels klettern die steilen Hänge hinauf, dazwischen ziehen sich Treppen, Aufzüge und Fußwege, die den Ort zu einem kleinen Labyrinth machen. Unten, am Wasser, breitet sich der breite, von zwei Molen gerahmte Sandstrand aus, dessen feiner Sand teils aus der Sahara stammt und der durch die künstlichen Wellenbrecher fast immer ruhig und flach bleibt. Genau diese geschützte Lage macht Puerto Rico zu einem der zuverlässigsten Badeorte der Kanaren. Während Norden und Bergregionen unter Wolken liegen können, hängt über dem Süden fast ständig ein klarer Himmel. Familien schätzen das seichte, kindersichere Ufer, und der lebhafte Yachthafen ist Ausgangspunkt für Delfin- und Walbeobachtungstouren, Hochseeangeln, Tauchausfahrten und Bootstrips nach Puerto de Mogán, das nur wenige Minuten westlich liegt. Oberhalb des Hafens hat sich Puerto Rico ganz auf den Urlaub eingestellt: Einkaufszentren wie das Europa-Center, Strandbars, Eisdielen und Restaurants reihen sich entlang der Promenade. Wer es ruhiger mag, läuft den Küstenweg nach Westen zur Nachbarbucht Amadores, einem künstlich angelegten, geschwungenen Sandstrand mit türkisem, windgeschütztem Wasser. Auch der Wassersport ist hier zu Hause: Jetski, Parasailing, Bananaboot und Tretboote starten direkt vom Strand. Puerto Rico ist kein Ort für stille Naturromantik, sondern ein durchorganisiertes Sonnenrevier, das hält, was es verspricht: warmes Wasser, viel Platz im Sand und ein dichtes Angebot an Aktivitäten direkt vor der Haustür. Wer einen unkomplizierten Badeurlaub mit garantiertem Wetter sucht, ist im Süden Gran Canarias bestens aufgehoben.




