Das Bacino Orseolo ist ein kleines Hafenbecken direkt hinter dem Markusplatz und einer der grössten Gondel-Anlegeplätze Venedigs. Von hier starten viele der traditionellen Gondeln zu ihrer Fahrt durch die schmalen Seitenkanäle der Altstadt und entlang des Canal Grande. Die Gondel ist das klassische venezianische Fortbewegungsmittel und wird bis heute von Hand mit einem einzelnen Ruder gestakt, was die Fahrt zu einem ruhigen, gleitenden Erlebnis macht. Eine Fahrt dauert in der Regel rund 30 Minuten und führt typischerweise abseits der grossen Wasserstrassen durch enge Kanäle, in denen man die Palazzi, Brücken und versteckten Ecken der Stadt aus der Wasserperspektive erlebt. Diese Sicht unterscheidet sich deutlich vom Gang durch die Gassen oder der Fahrt im Vaporetto und zeigt Venedig so, wie es ursprünglich erschlossen wurde, nämlich über das Wasser. Wichtig zu wissen: Der Preis gilt pro Gondel und nicht pro Person, wobei eine Gondel bis zu fünf Personen aufnehmen kann. Der Tarif ist von der Stadt offiziell festgelegt, sodass eine Fahrt am Tag und am Abend jeweils einen einheitlichen Grundpreis hat; am Abend liegt er höher als tagsüber. Wer die Kosten teilen möchte, fährt deshalb am günstigsten in einer grösseren Gruppe. Ein gesungenes Ständchen oder ein Musiker an Bord sind nicht im Grundpreis enthalten und kosten extra. Das Bacino Orseolo ist wegen seiner Nähe zum Markusplatz besonders stark frequentiert, weshalb es dort zu Wartezeiten und Gedränge kommen kann. Wer dem entgehen will, bucht die Fahrt vorab oder steigt an einem der ruhigeren Anlegeplätze, der Stationi, in anderen Stadtteilen ein. Auch der frühe Morgen oder die Zeit kurz vor Sonnenuntergang bieten ruhigere und stimmungsvollere Bedingungen. Die Fahrt eignet sich für Reisende, die das klassische Venedig-Erlebnis suchen und bereit sind, dafür den festgelegten Preis zu zahlen.
Die Fahrt beginnt am Bacino Orseolo hinter dem Markusplatz, wo der Gondoliere die traditionelle Gondel von Hand mit einem einzelnen Ruder durch das Hafenbecken lenkt. Von dort geht es durch schmale Seitenkanäle, vorbei an Palazzi und unter niedrigen Brücken hindurch, und meist auch ein Stück entlang des Canal Grande. Die ruhige, gleitende Bewegung zeigt Venedig aus der Wasserperspektive, so wie die Stadt ursprünglich erschlossen wurde. Eine Fahrt dauert in der Regel rund 30 Minuten und nimmt bis zu fünf Personen auf.
