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Basilica di San Marco (Markusdom)
Byzantinische Kathedrale mit goldenen Mosaiken und der Pala d'Oro, dem juwelenbesetzten Goldaltar.
◆ STADTVIERTEL · VENEDIG
San Marco ist das prunkvolle Herz Venedigs, wo der Markusdom mit seinen goldenen Byzantiner-Mosaiken und der Dogenpalast die Macht der einstigen Seerepublik in Stein erzählen. Rund um die berühmteste Piazza der Welt drängen sich Caffè-Häuser, Luxusboutiquen und der ewige Strom der Gondeln am Bacino di San Marco.
Wer Venedig sagt, meint zuerst San Marco. Die Piazza San Marco, die Napoleon angeblich den 'schönsten Festsaal Europas' nannte, ist der einzige als 'Piazza' bezeichnete Platz der Stadt – alle anderen heißen schlicht Campo. Über ihr thront der Markusdom (Basilica di San Marco), erbaut ab dem 9. Jahrhundert, um die der Legende nach aus Alexandria geschmuggelten Reliquien des Evangelisten zu beherbergen; im Inneren überziehen tausende Quadratmeter goldener Byzantiner-Mosaike die Kuppeln. Direkt daneben blickt der Dogenpalast mit seiner rosa-weißen Gotikfassade auf das Wasser, einst Residenz des Dogen und Sitz des gefürchteten Rats der Zehn.
Das Ensemble erzählt die Geschichte der Serenissima als Bühnenstück: Vom Campanile, dem 1902 eingestürzten und originalgetreu wiederaufgebauten Glockenturm, reicht der Blick über die Lagune. Die Torre dell'Orologio mit ihrem blau-goldenen Zifferblatt, die Prokuratien mit ihren Arkaden und der berühmte Übergang über den Ponte dei Sospiri (Seufzerbrücke) zum alten Gefängnis vervollständigen die Kulisse. Unter den Arkaden residieren das historische Caffè Florian und das Quadri – Institutionen, an denen schon Casanova und Lord Byron Platz nahmen.
Abseits der Piazza verliert San Marco etwas von seinem Pomp: Rund um den Teatro La Fenice, das nach mehreren Bränden stets wieder auferstandene Opernhaus, und entlang der noblen Mercerie zur Rialtobrücke reihen sich Boutiquen und Glasmanufakturen. Doch der Sog der Hauptattraktionen bleibt – nirgends ist Venedig dichter, teurer und voller als hier.
01 · Highlights
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Byzantinische Kathedrale mit goldenen Mosaiken und der Pala d'Oro, dem juwelenbesetzten Goldaltar.
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Gotischer Machtsitz mit Prunksälen, Tintorettos Riesengemälde und dem Weg über die Seufzerbrücke.
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Der einzige 'Piazza' Venedigs, gesäumt von Prokuratien, Campanile und den historischen Caffès Florian und Quadri.
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Der wiederaufgebaute Glockenturm bietet vom Aufzug aus den weitesten Blick über Stadt und Lagune.
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Venedigs legendäres Opernhaus, mehrfach abgebrannt und stets prächtig wiederauferstanden.
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Es ist ein Erlebnis mit Geschichte und Live-Musik, aber teuer – auf der Terrasse kommt oft ein Musikzuschlag hinzu. Wer das historische Ambiente sucht, plant es bewusst als einmaligen Genuss ein.
Der Zutritt zur Basilika ist kostenpflichtig, und für Bereiche wie die Pala d'Oro, das Museum und die Loggia fallen separate Tickets an. Ein vorab gebuchtes Zeitfenster spart viel Wartezeit.
Man wohnt mittendrin und erreicht alles zu Fuß, zahlt aber Höchstpreise und teilt die Gassen mit den Tagesmassen. Wer Ruhe sucht, übernachtet besser in Cannaregio oder Castello und kommt für die Sehenswürdigkeiten herüber.
Früh am Morgen vor 9 Uhr und spät am Abend, wenn die Tagesgäste abgereist sind – dann hat man den Platz fast für sich und das Licht ist am schönsten.
07 · In der Nähe
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