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Arsenale di Venezia
Die gewaltige historische Werft der Seerepublik, einst eines der größten Produktionszentren der Welt.
◆ STADTVIERTEL · VENEDIG
Castello ist das größte und östlichste Sestiere Venedigs – und hinter der prachtvollen Riva degli Schiavoni das ruhigste, alltäglichste der Stadt. Vom gewaltigen Arsenale, der einst größten Werft Europas, bis zu den grünen Giardini der Biennale reicht ein Viertel, in dem Venezianer noch ganz unter sich leben.
Castello ist das größte der sechs Sestieri und reicht vom touristischen Saum der Riva degli Schiavoni, der monumentalen Uferpromenade am Markusbecken, bis in den stillen Osten, wo das Viertel zunehmend wohnlich und venezianisch wird. Sein Name leitet sich vermutlich von einer einstigen Festung auf der Insel San Pietro her, wo mit San Pietro di Castello bis 1807 die eigentliche Kathedrale Venedigs stand – nicht der Markusdom.
Das Herzstück ist das Arsenale, ab dem 13. Jahrhundert eines der größten vorindustriellen Produktionszentren der Welt: Auf einem riesigen, von hohen Mauern umschlossenen Areal liefen hier im Akkord die Galeeren vom Stapel, die Venedigs Seemacht trugen. Heute beherbergen Teile des Arsenale sowie die nahen Giardini – von Napoleon ab 1807 angelegt – die Hauptschauplätze der Kunst- und Architektur-Biennale, des wichtigsten Kulturereignisses der Stadt.
Castello ist auch ein Schatzhaus venezianischer Kunst: Die gotische Basilika Santi Giovanni e Paolo (von den Venezianern 'San Zanipolo' genannt) ist die Grabkirche zahlreicher Dogen, davor reitet Verrocchios berühmtes Colleoni-Reiterstandbild. In der kleinen Scuola di San Giorgio degli Schiavoni hängt Vittore Carpaccios leuchtender Bilderzyklus von 1502 bis 1507, und San Zaccaria birgt ein berühmtes Altarbild Giovanni Bellinis. Mittendrin pulsiert die Via Garibaldi, eine der wenigen echten 'Straßen' Venedigs, entstanden durch das Zuschütten eines Kanals und voller Marktstände und Bàcari.
01 · Highlights
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Die gewaltige historische Werft der Seerepublik, einst eines der größten Produktionszentren der Welt.
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Napoleons grüne Parkanlagen, heute Hauptschauplatz der weltberühmten Kunst- und Architektur-Biennale.
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Mächtige gotische Grabkirche vieler Dogen, davor Verrocchios berühmtes Colleoni-Reiterdenkmal.
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Kleine Bruderschaftshalle mit Vittore Carpaccios leuchtendem Bilderzyklus von 1502–1507.
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Eine der wenigen echten Straßen Venedigs, lebendige Achse mit Markt, Bàcari und Alltagsleben.
02 · Sehenswürdigkeiten
03 · Essen & Trinken
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05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Ja, gerade der östliche Teil rund um die Via Garibaldi und San Pietro di Castello gilt als eines der authentischsten Wohnviertel, kaum touristisch und voller Alltagsleben.
Die Kunst- und Architektur-Biennale wechseln sich jährlich ab und laufen meist von Frühsommer bis Spätherbst in den Giardini und Teilen des Arsenale; genaue Daten variieren pro Ausgabe.
Große Teile des Arsenale sind militärisches Sperrgebiet, doch während der Biennale werden die Corderie und weitere Hallen als Ausstellungsräume geöffnet und zugänglich.
Zu Fuß entlang der Riva degli Schiavoni erreicht man Castello in wenigen Minuten; für den entlegeneren Osten nimmt man bequem das Vaporetto bis Arsenale oder Giardini.
07 · In der Nähe
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