Am sonnenverwöhnten Ostufer des Gardasees, dort wo die venetische Riviera degli Olivi sanft in die Weinberge übergeht, liegt Bardolino. Der Ort verbindet zwei Italien-Klischees auf glückliche Weise: das Dolce Vita am See und die Kultur des Weins. Schon der Name ist eine Marke – der Bardolino, ein leichter, fruchtiger Rotwein aus Corvina-, Rondinella- und Molinara-Trauben, wächst auf den Hügeln direkt hinter dem Ort.
Die Uferpromenade ist das Herz des Lebens: Hier reihen sich Gelaterien, Cafés und Restaurants entlang des Wassers, Segelboote schaukeln im kleinen Hafen, und über allem liegt der Blick auf die gegenüberliegende Bergkulisse des westlichen Seeufers. In der historischen Altstadt führen schmale Gassen zur romanischen Kirche San Severo aus dem 11. Jahrhundert mit ihren mittelalterlichen Fresken und zur winzigen Kapelle San Zeno, einem seltenen Beispiel karolingischer Architektur.
Bardolino ist außerdem ein Ausgangspunkt für die ganze Vielfalt des südöstlichen Gardasees. Mit dem Boot erreicht man Garda, Lazise und das mondäne Sirmione, die Themenparks Gardaland und das Caneva liegen in der Nähe, und Verona, die Stadt von Romeo und Julia, ist nur eine kurze Fahrt entfernt. Wer das Wandern oder Radfahren liebt, findet in den Olivenhainen und Weinbergen des Hinterlands ruhige Wege mit weiten Seeblicken.
Im Herbst feiert der Ort seine Identität beim traditionellen Weinfest, wenn die neue Ernte verkostet wird und die Promenade zur großen Bühne wird. Bardolino ist damit ein Ziel für alle, die See, Genuss und italienische Leichtigkeit in einem Ort vereinen wollen.

Chiesa di San Severo
Romanische Basilika San Severo in Bardolino: hochmittelalterlicher Steinbau mit Resten mittelalterlicher Fresken, Krypta und weithin sichtbarem Campanile.
Romanisches Hauptwerk von Bardolino aus dem Hochmittelalter





