Highlight
Hafen & Anlegestelle
Bardolinos meistfotografiertes Motiv: Boote vor Pastellfassaden, dahinter die Platanen der Promenade – ab hier starten die Linienschiffe über den See.
◆ ORTSTEIL · BARDOLINO
Bardolinos Altstadt schiebt sich als feines Gräten-Muster schmaler Gassen zwischen Uferpromenade und Hauptstraße: vorne der Hafen mit der Schiffsanlegestelle, dahinter Vinotheken, Gelaterien und zwei romanische Kirchen. Abends gehört das Viertel der Passeggiata – am besten mit einem Glas Chiaretto in der Hand.

Der Centro Storico verrät Bardolinos Vergangenheit besser als jedes Schild: Die parallel zum Ufer verlaufende Hauptachse und die quer darauf zulaufenden Gassen bilden das Gräten-Muster eines mittelalterlichen Hafendorfs, das einst von Mauern und Türmen geschützt wurde. Wer von der Uferpromenade in die zweite Reihe abbiegt, steht zwischen alten Steinhäusern, kleinen Plätzen und Innenhöfen, in denen heute Vinotheken und Trattorien eingezogen sind.
Zwei Kirchen markieren die Pole des Viertels: San Severo, die romanische Basilika mit ihrem markanten Campanile und mittelalterlichen Fresken, und das winzige San Zeno aus dem 9. Jahrhundert – einer der seltenen weitgehend erhaltenen karolingischen Bauten Norditaliens, versteckt hinter der Uferstraße. Dazwischen liegt der Borgo Garibaldi mit dem historischen Palazzo Rambaldi, dessen Loggia heute eines der stimmungsvollsten Restaurants des Ortes beherbergt.
Das eigentliche Schauspiel aber findet am Wasser statt. Am kleinen Hafen schaukeln Boote vor Pastellfassaden, an der Anlegestelle legen die Linienschiffe Richtung Garda und Sirmione ab, und sobald die Sonne tiefer steht, beginnt die Passeggiata: einmal die Promenade hinauf zur Punta Cornicello, ein Gelato in der Hand, dann zurück zu den Weinbars. Donnerstags füllt der Wochenmarkt das Ufer mit Ständen – der beste Moment für Olivenöl, Käse und einen Vorrat Chiaretto.
01 · Highlights
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Bardolinos meistfotografiertes Motiv: Boote vor Pastellfassaden, dahinter die Platanen der Promenade – ab hier starten die Linienschiffe über den See.
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Romanische Basilika mit mittelalterlichen Freskenresten und markantem Glockenturm – das geistliche Herz der Altstadt.
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Winzige Kreuzkirche aus dem 9. Jahrhundert, eines der ältesten erhaltenen Gotteshäuser am Gardasee – ein Besuch dauert Minuten und lohnt immer.
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Die historische Gasse zum Hafen mit dem Palazzo Rambaldi, dessen Loggia heute Restaurant und Lounge ist – schönster Platz für den Abend.
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Die platanengesäumte Flaniermeile des Ortes – abends Bühne der Passeggiata, donnerstags Schauplatz des Wochenmarkts.
02 · Sehenswürdigkeiten
03 · Essen & Trinken
05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Der Centro Storico ist kompakt: Für Gassen, Hafen und die beiden Kirchen reichen zwei bis drei Stunden. Wer Vinotheken und Promenade mitnimmt, macht daraus mühelos einen ganzen, sehr entspannten Tag.
Weitgehend – die Gassen sind verkehrsberuhigt und vieles ist reine Fußgängerzone. Am besten parkst du an den ausgeschilderten Plätzen am Ortsrand und gehst die wenigen Minuten zum See.
Die romanische Kirche San Severo mit ihren Fresken, das karolingische San Zeno aus dem 9. Jahrhundert, den kleinen Hafen mit der Anlegestelle und den Borgo Garibaldi mit dem Palazzo Rambaldi. Dazu gehört mindestens ein Glas Chiaretto in einer der Vinotheken.
Früh am Morgen, wenn die Gassen noch leer sind und das Licht flach über den See fällt – und zur blauen Stunde, wenn die Passeggiata beginnt und die Promenade sich füllt.
07 · In der Nähe
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