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Ponte di Rialto
Die berühmte einbögige Steinbrücke über den Canal Grande mit ihren historischen Läden und weitem Blick.
◆ STADTVIERTEL · VENEDIG
San Polo ist das kleinste, aber älteste und geschäftigste Sestiere Venedigs – seit dem 11. Jahrhundert Standort des Rialtomarkts und einst der Handelsplatz, an dem sich die Kaufleute der Welt trafen. Zwischen der Rialtobrücke, dem riesigen Campo San Polo und den Kunstschätzen der Frari-Kirche schlägt hier das kommerzielle Herz der Lagunenstadt.
San Polo ist das kleinste der sechs Sestieri, zugleich aber eines der ältesten – hier, auf den Realtine-Inseln, nahm das heutige Venedig vor dem 9. Jahrhundert seinen Anfang. Während sich die Verwaltung des Handelsimperiums im tiefer gelegenen San Marco entwickelte, blieb San Polo der Ort, an dem sich die internationalen Kaufleute versammelten und die Venezianer Fisch, Fleisch und Gemüse kauften. Seit 1097 befindet sich hier der Hauptmarkt der Stadt.
Sein Zentrum ist der Rialto: Über den einbögigen, von Antonio da Ponte entworfenen Steinbogen der Ponte di Rialto erreicht man die Märkte, die sich zwischen dem Campo San Giacomo di Rialto – mit der oft als ältester Kirche Venedigs bezeichneten San Giacometto – und dem Campo della Pescaria erstrecken. Früh am Morgen türmt sich unter den Renaissance-Loggien der Pescaria der Fisch, während die Erbaria das Gemüse vom Festland feilbietet. Rundherum liegen einige der ältesten Bàcari der Stadt, in denen man bei einem Ombra Cicchetti probiert.
Doch San Polo ist mehr als Markt. Der Campo San Polo, nach dem das Viertel benannt ist, ist der zweitgrößte Platz Venedigs nach dem Markusplatz und im Winter eine Eislaufbahn, im Sommer Freiluftkino. Wenige Gassen weiter ragt die gotische Backsteinbasilika Santa Maria Gloriosa dei Frari auf, deren Hochaltar Tizians monumentale 'Assunta' von 1518 trägt. Nebenan birgt die Scuola Grande di San Rocco den größten Bilderzyklus Tintorettos – Jahrzehnte seiner Arbeit, ausgebreitet über Wände und Decken.
01 · Highlights
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Die berühmte einbögige Steinbrücke über den Canal Grande mit ihren historischen Läden und weitem Blick.
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Venedigs tausendjähriger Fisch- und Gemüsemarkt, am besten früh am Morgen unter den Renaissance-Loggien.
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Gewaltige gotische Backsteinbasilika mit Tizians 'Assunta' und seinem Grab.
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Bruderschaftshalle mit Tintorettos größtem Bilderzyklus, der Wände und Decken füllt.
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Der zweitgrößte Platz Venedigs, im Winter Eisbahn und im Sommer Schauplatz von Open-Air-Kino.
02 · Sehenswürdigkeiten
03 · Essen & Trinken
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05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Der Markt ist vormittags am lebhaftesten, etwa von 7 bis 12 Uhr; die Pescaria (Fischmarkt) ist sonntags und montags geschlossen, die Erbaria öffnet auch montags.
Cicchetti sind venezianische Häppchen, die man in Bàcari (traditionellen Weinbars) zu einem Glas Wein ('Ombra') isst – rund um den Rialtomarkt finden sich einige der ältesten der Stadt.
Unbedingt: Die Santa Maria Gloriosa dei Frari beherbergt mit Tizians 'Assunta' eines der wichtigsten Gemälde Venedigs sowie das Grab des Malers – ein kunsthistorischer Höhepunkt.
Ja, über die Rialtobrücke gelangt man direkt nach San Marco, und Santa Croce sowie Dorsoduro grenzen unmittelbar an – San Polo liegt zentral und ist bestens zu Fuß erschlossen.
07 · In der Nähe
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