Das Museo d'Arte Moderna Mario Rimoldi ist die kunsthistorische Überraschung Cortinas – ein Museum, das man am Corso Italia kaum vermuten würde, mitten zwischen Skigeschäften und Boutiquen. Es ist im Kulturzentrum Ciasa de ra Regoles untergebracht, dem Haus der Regole d'Ampezzo, der jahrhundertealten Gemeinschaft der Ampezzaner Familien, die Wälder und Weiden des Tals verwaltet. Den Kern bildet die Sammlung des Hoteliers und Mäzens Mario Rimoldi, der im 20. Jahrhundert eine der bedeutendsten Privatsammlungen italienischer Moderne aufbaute. Rimoldi, der das Hotel Corona in Cortina führte, befreundete sich mit Künstlern, die im Ort Gäste waren, und erwarb über die Jahre Werke, die heute den Rang der Sammlung ausmachen: darunter Arbeiten von Filippo de Pisis, Mario Sironi und Massimo Campigli sowie weiterer Vertreter der italienischen Kunst zwischen den Weltkriegen. Nach Rimoldis Tod gelangte die Sammlung in die Obhut der Regole d'Ampezzo, die sie bis heute bewahren und in wechselnden Hängungen zugänglich machen. Das Museum ist bewusst überschaubar – kein Massenbetrieb, sondern ein konzentrierter Gang durch eine Epoche, der sich in einer guten Stunde durchschreiten lässt. Häufig ergänzen Sonderausstellungen das Bild. Für Besucher Cortinas ist das Haus die ideale Adresse für jene Stunden, in denen die Wolken zu tief für die Berge hängen oder der Regen die Wanderpläne durchkreuzt. Es zeigt eine andere Seite des Ortes: nicht den Wintersport und das mondäne Treiben, sondern Cortina als Treffpunkt von Künstlern und Sammlern – ein Kapitel, das im Talkessel oft übersehen wird.
Ein konzentriertes Kunstmuseum am Corso Italia mit einer bedeutenden Sammlung italienischer Moderne des 20. Jahrhunderts. Zu sehen sind Werke von Künstlern wie Filippo de Pisis, Mario Sironi und Massimo Campigli, häufig ergänzt durch Sonderausstellungen. Der Rundgang dauert rund eine Stunde – ein ruhiger Gegenpol zum Trubel des Ortes.
Der Hotelier Mario Rimoldi, Inhaber des Hotels Corona in Cortina, baute im 20. Jahrhundert eine der bedeutendsten Privatsammlungen italienischer Moderne auf. Er befreundete sich mit Künstlern, die im Ort zu Gast waren, und erwarb über Jahrzehnte Werke der italienischen Kunst zwischen den Weltkriegen. Nach seinem Tod ging die Sammlung an die Regole d'Ampezzo über, die sie bis heute in der Ciasa de ra Regoles bewahren und zugänglich machen.
