Die Baita Fraina liegt im gleichnamigen Weiler am Osthang über Cortina, ein Stück abseits des Trubels – eine holzgetäfelte Berghütte, in der seit Jahrzehnten Ampezzaner Küche auf hohem Niveau gekocht wird. Die Familie führt das Haus mit einem klaren Bekenntnis zur regionalen Tradition: Casunziei, das gefüllte Nudelgericht des Tals, kommen ebenso auf den Tisch wie Wild, hausgemachte Pasta und Käse von den umliegenden Almen.
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Worauf die Baita besonders stolz ist, ist ihr Weinkeller. Er zählt zu den bestsortierten der Dolomiten, mit einer Auswahl, die weit über das hinausgeht, was man in einer Berghütte erwarten würde – von italienischen Klassikern bis zu seltenen Flaschen. Für Weinliebhaber ist das Haus allein deshalb eine Reise wert, und das Personal berät bei der Begleitung zum Essen mit Sachverstand.
Die Lage tut ihr Übriges. Im Sommer sitzt man auf der Terrasse mit Blick über den Talkessel und die umliegenden Gipfel, im Winter in der warmen Stube, während draußen der Schnee liegt. Diese Mischung aus solider Küche, ernsthafter Weinkultur und der Ruhe eines Weilers macht den Reiz des Hauses aus.
Wenige Gästezimmer ergänzen das Restaurant und machen die Baita Fraina auch zu einer stillen Übernachtungsadresse für alle, die das ländliche Cortina suchen statt der lebhaften Adressen am Corso. Eine Reservierung ist gerade in der Saison empfehlenswert, da das Haus über seine Grenzen hinaus einen guten Ruf genießt.