Wanderung zum Lago di Sorapis

Wanderung zum Lago di Sorapis

Wanderung zum milchig-türkisen Lago di Sorapis über den Weg 215 vom Passo Tre Croci – ein landschaftlich großartiger Steig mit seilversicherten Passagen.

Kaum ein Ziel der Dolomiten wird so oft fotografiert wie der Lago di Sorapis: ein milchig-türkiser Bergsee in einem Felskessel unter den steilen Wänden der Sorapis-Gruppe. Die ungewöhnliche Farbe verdankt der See dem feinen Gletscherschliff im Wasser, der je nach Licht und Jahreszeit zwischen Türkis und Milchgrün changiert – ein Anblick, der den Aufstieg zu einem der lohnendsten Wanderziele rund um Cortina macht. Der klassische Zustieg beginnt am Passo Tre Croci, dem Pass östlich von Cortina, und folgt dem Weg 215. Der Steig führt zunächst weitgehend eben durch den Wald, ehe er ansteigt und in den Felskessel der Sorapis-Gruppe hineinquert. Im oberen Teil warten einige seilversicherte, ausgesetzte Passagen, die Trittsicherheit und Schwindelfreiheit verlangen – technisch nicht extrem schwierig, aber kein reiner Spazierweg. Wer hier unsicher ist, sollte die Tour gut vorbereiten oder eine geführte Variante wählen. Am See angekommen, liegt das Rifugio Vandelli für eine Einkehr bereit, und die Kulisse aus See, Geröllhalden und den Türmen des Dito di Dio entfaltet ihre volle Wirkung. Viele kombinieren die Tour als Hin- und Rückweg über denselben Steig; geübte Wanderer können auch Varianten über höher gelegene Wege gehen. Wegen seiner Bekanntheit ist der Sorapis-See in der Hochsaison stark frequentiert. Wer den Steig ab dem Vormittag teilen möchte, sollte das einplanen – oder besser früh starten, wenn das Licht den See am schönsten zeigt und der Weg noch ruhig ist. Festes Schuhwerk, ausreichend Wasser und Wetterfestigkeit gehören zu jeder Tour in diese hochalpine Umgebung.

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Fakten

Eckdaten

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Leistungen

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01Mitbringen 1

Festes, knöchelhohes Bergschuhwerk

02Mitbringen 2

Ausreichend Wasser und Proviant

03Mitbringen 3

Wetterfeste Jacke und Schichtkleidung

04Mitbringen 4

Sonnenschutz und Kopfbedeckung

05Mitbringen 5

Kleiner Rucksack

06Mitbringen 6

Etwas Bargeld für die Einkehr im Rifugio

Anforderungen

Erforderlich sind Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und eine solide Grundkondition für den mehrstündigen Hin- und Rückweg. Die seilversicherten Stellen sind nicht extrem schwierig, verlangen aber Konzentration. Höhenangst-empfindliche Wanderer sollten die Tour gut abwägen oder eine geführte Variante wählen.

Sicherheit

An den seilversicherten Passagen auf festen Tritt achten und Gegenverkehr abwarten. Wetterumschwünge und Gewitter sind in der Hochregion ernst zu nehmen – bei aufziehenden Gewittern umkehren. Altschnee im Frühsommer kann den Steig gefährlich machen. Die Tour nicht unterschätzen und ausreichend Zeit einplanen.

Beste Jahreszeit
Die Saison reicht etwa von Juni bis Oktober, wenn der Steig schneefrei ist; Altschnee kann die ausgesetzten Passagen im Frühsommer heikel machen. Der Frühherbst bietet stabiles Wetter und weniger Andrang. Für das beste Licht empfiehlt sich ein früher Start.
Gruppengröße
2 bis 6 Personen · Die Tour eignet sich für trittsichere Einzelgänger, Paare und kleine Gruppen. An den seilversicherten Engstellen sollten größere Gruppen besonders aufeinander achten.

Milchig-türkiser Bergsee unter den Wänden der Sorapis-Gruppe

Klassischer Zustieg über Weg 215 vom Passo Tre Croci

Seilversicherte, ausgesetzte Passagen im oberen Teil

Rifugio Vandelli zur Einkehr direkt am See

Blick auf die Felstürme des Dito di Dio

Eines der meistfotografierten Ziele der Dolomiten

01Tipp 1

Früh starten – das Morgenlicht zeigt den See am schönsten und der Weg ist ruhiger.

02Tipp 2

Für die seilversicherten Passagen sind Trittsicherheit und Schwindelfreiheit nötig.

03Tipp 3

Festes Bergschuhwerk, ausreichend Wasser und eine Wetterjacke einpacken.

04Tipp 4

Im Rifugio Vandelli lässt sich vor dem Rückweg einkehren.

05Tipp 5

In der Hochsaison ist der Steig stark frequentiert – Geduld an Engstellen mitbringen.

Wie kommt man zum Lago di Sorapis?

Der klassische Zustieg beginnt am Passo Tre Croci östlich von Cortina und folgt dem Weg 215. Der Steig führt durch Wald und quert dann in den Felskessel der Sorapis-Gruppe, mit einigen seilversicherten Passagen im oberen Teil.

Wie schwierig ist die Wanderung zum Sorapis-See?

Die Tour ist technisch nicht extrem schwierig, verlangt aber Trittsicherheit und Schwindelfreiheit, da der obere Teil seilversicherte, ausgesetzte Passagen enthält. Ein reiner Spazierweg ist es nicht – gutes Schuhwerk und Vorbereitung sind wichtig.

Warum ist der Lago di Sorapis so türkis?

Die milchig-türkise Farbe entsteht durch feinen Gletscherschliff im Wasser, der das Licht streut. Je nach Lichtverhältnissen und Jahreszeit changiert der See zwischen Türkis und Milchgrün.

Wann sollte man die Wanderung starten?

Ein früher Start lohnt sich gleich doppelt: Das Morgenlicht zeigt den See am schönsten und der in der Hochsaison stark begangene Steig ist dann noch ruhig. Am See bietet das Rifugio Vandelli eine Einkehrmöglichkeit.

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