Balze di Volterra

Balze di Volterra

Gewaltige Erosionsschluchten aus Sand und Ton nordwestlich von Volterra, die etruskische Nekropolen und eine mittelalterliche Abtei verschluckt haben.

Nordwestlich von Volterra reißt die Landschaft buchstäblich ab: Die Balze sind gewaltige Erosionsschluchten aus Sand und Ton, deren Abbruchkanten seit Jahrhunderten unaufhaltsam weiterwandern. Sie gehören zu den eindrucksvollsten Naturphänomenen der Toskana und stehen in starkem Kontrast zur sonst so sanft gewellten Hügellandschaft der Region – hier zeigt sich die Erde von ihrer rauen, vergänglichen Seite. Die Balze sind nicht nur ein Naturschauspiel, sondern auch ein Stück verschlungener Geschichte. Über die Jahrhunderte haben die fortschreitenden Erosionswände etruskische Nekropolen, frühchristliche Kirchen und Teile der mittelalterlichen Camaldolenser-Abtei verschluckt. Deren Ruine balanciert bis heute am Rand des Abgrunds und macht die langsame, aber stetige Zerstörungskraft der Landschaft auf eindringliche Weise sichtbar – ein Ort, der zugleich faszinierend und mahnend wirkt. Am eindrucksvollsten sind die Balze im tiefen Abendlicht, wenn die hellen Sand- und Tonwände aufglühen und die Schluchten in warme Farben tauchen. Gute Blickpunkte liegen an der Kirche San Giusto Nuovo und entlang der Straße in Richtung Pisa. Der Besuch ist kostenlos und frei zugänglich. Allerdings ist Vorsicht geboten: Der Untergrund ist brüchig, und den Abbruchkanten sollte man sich keinesfalls zu nahe nähern. Wer die Balze zu Fuß erkunden möchte, erreicht sie auf einem leichten Spaziergang vom Stadtrand aus – ein lohnender Kontrast zum kulturellen Programm der Altstadt.

★ travelperfect Special · Sehenswürdigkeit

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Kostenlos
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Öffnungszeiten

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Beste Besuchszeit
Am eindrucksvollsten sind die Balze im tiefen Abendlicht, wenn die hellen Wände aufglühen und die Schluchten in warme Farben tauchen. Auch der frühe Morgen bietet weiches Licht. Bei nassem Wetter ist der ohnehin brüchige Untergrund besonders rutschig und die Kanten sind dann zu meiden.
01Foto-Tipp 1

Das warme Abendlicht lässt die hellen Wände aufglühen – die beste Stunde für Aufnahmen.

02Foto-Tipp 2

Die am Abgrund balancierende Abteiruine ergibt ein eindrucksvolles Motiv.

03Foto-Tipp 3

Für Weitwinkelaufnahmen einen sicheren Standpunkt abseits der brüchigen Kanten wählen.

Sehenswürdigkeit

Kirche San Giusto Nuovo

Liegt an einem der besten Blickpunkte auf die Balze.

Sehenswürdigkeit

Piazza dei Priori

Das mittelalterliche Zentrum Volterras, gut mit dem Naturerlebnis der Balze zu kombinieren.

Restaurant

La Carabaccia

Familiengeführte Osteria für ein toskanisches Essen nach dem Spaziergang.

Gewaltige Erosionsschluchten aus Sand und Ton

Eindrucksvolles Naturphänomen nordwestlich der Stadt

Verschluckte etruskische Nekropolen und Kirchen

Am Abgrund balancierende Ruine der Camaldolenser-Abtei

Hell aufglühende Wände im Abendlicht

Gute Blickpunkte an der Kirche San Giusto Nuovo

Kostenlos und frei zugänglich

01Tipp 1

Die Balze im tiefen Abendlicht besuchen, wenn die hellen Wände aufglühen – der schönste Moment des Tages.

02Tipp 2

Den Abbruchkanten nicht zu nahe kommen, der Untergrund ist brüchig.

03Tipp 3

Gute Aussichtspunkte liegen an der Kirche San Giusto Nuovo und an der Straße Richtung Pisa.

Was sind die Balze di Volterra?

Die Balze sind gewaltige Erosionsschluchten aus Sand und Ton nordwestlich von Volterra. Ihre Abbruchkanten wandern seit Jahrhunderten weiter und haben etruskische Nekropolen, Kirchen und Teile einer mittelalterlichen Abtei verschluckt.

Wann besucht man die Balze di Volterra am besten?

Am eindrucksvollsten sind die Balze im tiefen Abendlicht, wenn die hellen Sand- und Tonwände aufglühen. Gute Blickpunkte liegen an der Kirche San Giusto Nuovo und an der Straße Richtung Pisa.

Sind die Balze di Volterra gefährlich?

Der Untergrund an den Balze ist brüchig, und die Abbruchkanten wandern weiter. Man sollte den Kanten daher nicht zu nahe kommen und auf festen Boden achten. Der Besuch selbst ist kostenlos und frei zugänglich.

Was hat die Erosion der Balze zerstört?

Die fortschreitenden Erosionswände haben über die Jahrhunderte etruskische Nekropolen, frühchristliche Kirchen und Teile der mittelalterlichen Camaldolenser-Abtei verschluckt. Deren Ruine balanciert bis heute am Rand des Abgrunds.

Umgebung

In der Nähe

Erreichbar zu Fuß ab Balze di Volterra.

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