Auf dem rund zweistündigen Rundgang fügt sich Volterra zu einem zusammenhängenden Bild: Was beim eigenen Schlendern oft als Folge einzelner Sehenswürdigkeiten erscheint, wird mit einem ortskundigen Guide zur erzählten Geschichte einer Stadt, die in drei Epochen Bedeutendes hervorgebracht hat. Der Weg führt vom etruskischen Stadttor Porta all'Arco über die mittelalterliche Bühne der Piazza dei Priori bis zum Blick von der Stadtmauer auf das römische Theater – die drei großen Schichten der Stadtgeschichte auf engstem Raum. Lokale Guides verbinden die Bauwerke mit Erzählungen, die man allein leicht übersieht. Sie erklären, warum Volterra einst zu den mächtigsten Städten Etruriens gehörte, wie die Bürger 1944 ihr etruskisches Stadttor in einer Nacht vor der Sprengung durch die Wehrmacht retteten, indem sie den Durchgang mit Pflastersteinen füllten, und wo in den Gassen heute noch Alabaster geschliffen wird – jenes Handwerk, das die Stadt seit etruskischer Zeit prägt. So entsteht ein dichtes Bild aus Architektur, Geschichte und gelebter Tradition. Die Touren starten meist an der Piazza dei Priori, dem natürlichen Zentrum der Altstadt. Viele Varianten kombinieren den Rundgang mit einem anschließenden Besuch im Guarnacci-Museum oder in einer Alabasterwerkstatt, sodass sich ein abgerundetes Programm ergibt. Die Führung eignet sich besonders für Reisende, die zum ersten Mal in Volterra sind und sich rasch orientieren möchten, sowie für alle, die Wert auf die Hintergründe und Geschichten hinter den Fassaden legen. Festes Schuhwerk ist wegen der ansteigenden, gepflasterten Gassen zu empfehlen.
festes Schuhwerk





























