Die Porta all'Arco ist das bedeutendste erhaltene Stadttor der Etrusker und eines der eindrucksvollsten Zeugnisse dieser Kultur in ganz Italien. Die mächtigen Quader der beiden Flanken stammen aus dem 4. Jahrhundert v. Chr. und gehören damit zur ursprünglichen etruskischen Stadtbefestigung von Velathri. Der Bogen mit seinen drei stark verwitterten Steinköpfen wurde in römischer Zeit erneuert – ihre Deutung als Gottheiten ist bis heute unter Fachleuten umstritten, was dem Tor einen Teil seines Reizes verleiht: Es bewahrt ein Rätsel, das die Wissenschaft seit Generationen beschäftigt. Neben der Antike trägt das Tor auch eine bewegende Episode aus jüngerer Zeit. Im Sommer 1944, in den letzten Kriegsmonaten, wollte die deutsche Wehrmacht die Porta all'Arco sprengen, um den Vormarsch der Alliierten zu behindern. Die Bewohner Volterras füllten den Durchgang in einer einzigen Nacht von Hand mit Pflastersteinen aus den umliegenden Gassen und bewahrten das Tor so vor der Zerstörung – eine Tat, die in der Stadt bis heute mit Stolz erzählt wird und das Monument zu einem Symbol bürgerlichen Widerstands macht. Der Besuch ist kostenlos und jederzeit möglich, da das Tor Teil des öffentlichen Stadtraums ist. Von der Porta all'Arco steigt die gleichnamige Via Porta all'Arco mit ihren Alabasterwerkstätten hinauf zur Piazza dei Priori – ein idealer Auftakt für einen Rundgang durch die Altstadt, der zugleich die etruskische, römische und neuzeitliche Geschichte Volterras auf engstem Raum verbindet.
Zu sehen ist das bedeutendste erhaltene Stadttor der Etrusker: mächtige Quader aus dem 4. Jahrhundert v. Chr. an den Flanken und ein in römischer Zeit erneuerter Bogen mit drei stark verwitterten Steinköpfen, deren Deutung umstritten ist. Das Tor ist Teil des öffentlichen Stadtraums, kostenlos und jederzeit zugänglich. Eine Tafel erinnert an die Rettung des Tores 1944. Von hier führt die Via Porta all'Arco mit Alabasterwerkstätten hinauf in die Altstadt.
Die Porta all'Arco geht in ihren Flanken auf die etruskische Stadtbefestigung des 4. Jahrhunderts v. Chr. zurück; der Bogen wurde später in römischer Zeit erneuert. Die drei Steinköpfe am Bogen sind stark verwittert und ihrer Bedeutung nach umstritten. Ein einprägsames Kapitel der jüngeren Geschichte ist die Rettung des Tores im Sommer 1944, als die Bewohner den Durchgang in einer Nacht mit Pflastersteinen füllten und so die geplante Sprengung durch die Wehrmacht verhinderten.
