Das Hotel La Locanda belegt ein Gebäude aus dem 14. Jahrhundert an der Via Guarnacci, das einst als Nonnenkloster diente. Im 18. Jahrhundert ging es in den Besitz des Etruskerforschers Anton Filippo Giachi über, der archäologische Fundstücke in die Fassade einarbeiten ließ – ein Detail, das die lange Verbindung Volterras zu seiner etruskischen Vergangenheit gleich am Eingang spürbar macht. Hinter den dicken Mauern verbindet das Haus historische Substanz mit dem Komfort eines kleinen, persönlich geführten Boutique-Hotels. In den Zimmern treffen klassische Stoffe, dunkles Holz und Antiquitäten auf modern ausgestattete Bäder, von denen einige mit Whirlwanne ausgestattet sind. Die Räume sind individuell geschnitten, wie es ein altes Gemäuer mit sich bringt – keine Standardkategorien von der Stange, sondern gewachsene Zimmer mit eigenem Charakter. Morgens wird vom Frühstücksbuffet gestartet. Der größte Trumpf ist die Lage an der Porta Fiorentina am nördlichen Rand der ummauerten Altstadt. Das römische Theater von Volterra liegt direkt unterhalb des Hauses, das Museo Etrusco Guarnacci mit seinen über 600 Aschenurnen ist nur wenige Gehminuten entfernt, und auch die Piazza dei Priori erreicht man bequem zu Fuß. Wer mit dem Auto anreist, schätzt den kurzen Kofferweg vom nahen Parkplatz – innerhalb der Stadtmauern ein nicht zu unterschätzender Vorteil. Damit eignet sich das La Locanda besonders für Reisende, die Volterra zu Fuß und ohne tägliche Parkplatzsuche erkunden wollen und dabei in einem Haus mit echter Geschichte wohnen möchten.
- Klostergebäude aus dem 14. Jahrhundert an der Via Guarnacci
- Etruskische Fundstücke in der historischen Fassade
- Lage direkt über dem römischen Theater
- Wenige Gehminuten zum Guarnacci-Museum
- Individuell geschnittene Zimmer mit Antiquitäten
- Einige Bäder mit Whirlwanne
- Kurzer Kofferweg vom nahen Parkplatz


