Keine Aktivität gehört so sehr zu Lucca wie die Runde auf der Mauer. Was zu Fuß gut eine Stunde dauert, wird per Rad zu einem entspannten Ausflug von rund 20 Minuten – oder zu einem halben Tag, wenn man unterwegs immer wieder anhält. Die Mauerpromenade, im 19. Jahrhundert aus dem alten Festungsring angelegt, führt im Schatten von Platanen und Steineichen einmal um die gesamte Altstadt und ist eben genug, dass auch ungeübte Radler problemlos mitkommen. Die Räder bekommt man unkompliziert: An der Piazza Santa Maria und an mehreren Stadttoren reihen sich die Fahrradverleihe, dann geht es eine Rampe hinauf, und schon rollt man oben auf dem grünen Wall. Unterwegs öffnen sich immer neue Blicke – auf den Dom San Martino, auf die Türme der Altstadt, auf den Garten des Palazzo Pfanner, der von oben besonders schön zu überschauen ist. Die elf Bastionen, wie kleine Plätze in den Ring eingelassen, laden mit Bänken zu Pausen ein. Das Schöne an der Tour ist ihre Flexibilität: Man kann die Runde am Stück fahren, mehrfach kreisen oder zwischendurch hinabsteigen, um eine Sehenswürdigkeit zu besuchen, und später wieder aufsteigen. Die Verleihe bieten neben normalen Rädern oft auch Tandems und Kinderräder an, sodass die Tour für Familien ebenso funktioniert wie für Paare. Es ist die wohl entspannteste Art, Lucca als Ganzes zu erfassen – eine Stadt, die man im Kreis umrundet, ohne sie je zu verlassen.
Eine Radtour auf der 4,2 Kilometer langen Mauerpromenade, die einmal um die gesamte Altstadt von Lucca führt. Nach dem Ausleihen an der Piazza Santa Maria oder einem der Stadttore rollt man eine Rampe hinauf und fährt im Schatten von Platanen und Steineichen über den ebenen Wall. Unterwegs öffnen sich Blicke auf den Dom, die Türme und den Garten des Palazzo Pfanner; die elf Bastionen laden zu Pausen ein. Die reine Runde dauert rund 20 Minuten, lässt sich aber beliebig mit Stopps und Abstechern in die Stadt verlängern – die entspannteste Art, Lucca als Ganzes zu erfassen.
