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Piazza dell'Anfiteatro
Das ovale Häuserrund über dem römischen Amphitheater – durch vier niedrige Torbögen betritt man Luccas berühmtesten Platz.
◆ STADTVIERTEL · LUCCA
Der Norden der Altstadt gehört den großen Bildern Luccas: dem ovalen Häuserrund der Piazza dell'Anfiteatro, dem goldenen Mosaik der Basilica di San Frediano und dem Barockgarten des Palazzo Pfanner. Dazwischen liegen Osterien, kleine Läden und das nördliche Ende der Via Fillungo – tagsüber quirlig, abends warm beleuchtet.

Wo im 2. Jahrhundert Gladiatoren kämpften, sitzt man heute beim Aperitivo: Die Häuser der Piazza dell'Anfiteatro folgen exakt dem Oval des römischen Amphitheaters, dessen antike Mauern teilweise noch in den Erdgeschossen stecken. Über die Jahrhunderte war das Rund verbaut und verwinkelt, bis der Architekt Lorenzo Nottolini im 19. Jahrhundert den Innenraum freilegen ließ – seither ist die Ellipse Marktplatz, Bühne und Fotomotiv zugleich.
Gleich nebenan leuchtet die Fassade der Basilica di San Frediano: Das große Goldmosaik der Himmelfahrt Christi ist in der Toskana einzigartig und macht die romanische Kirche schon von der Mauer aus erkennbar. Im Inneren lohnen das reich skulptierte romanische Taufbecken und die Kapelle der heiligen Zita, der Schutzpatronin der Hausangestellten, die in Lucca bis heute tief verehrt wird.
Ein paar Gassen weiter westlich öffnet der Palazzo Pfanner seinen Barockgarten: Statuen, Zitronenbäume in Terrakottatöpfen und die Mauer als grüne Kulisse dahinter – eine Filmkulisse im Wortsinn, denn das Anwesen diente mehrfach als Drehort. Danach zurück auf die nördliche Via Fillungo, wo sich Alimentari, Weinbars und Handwerksläden abwechseln, und durch die Porta Santa Maria hinaus, wo die Fahrradverleihe für die Mauerrunde warten.
01 · Highlights
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Das ovale Häuserrund über dem römischen Amphitheater – durch vier niedrige Torbögen betritt man Luccas berühmtesten Platz.
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Romanische Basilika mit goldenem Fassadenmosaik, skulptiertem Taufbecken und der Kapelle der heiligen Zita.
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Stadtpalais mit prächtiger Freitreppe und Barockgarten voller Statuen und Zitronenbäume – mehrfach als Filmkulisse genutzt.
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Alimentari, Weinbars und Handwerksläden – der alltäglichere, entspanntere Abschnitt von Luccas Flaniermeile.
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Die Arena selbst ist verschwunden, aber die Häuser folgen exakt dem Oval des römischen Baus aus dem 2. Jahrhundert, und in einigen Erdgeschossen stecken noch antike Mauerreste. Die heutige Form schuf der Architekt Lorenzo Nottolini im 19. Jahrhundert, als er den verbauten Innenraum freilegen ließ.
Für Garten- und Architekturfreunde ja: Die barocke Freitreppe, der Statuengarten mit Zitronenbäumen und die Wohnräume mit Fresken sind ein stimmungsvolles Ensemble. Wer nur einen Blick möchte, sieht den Garten auch von der Stadtmauer aus von oben.
Früh am Morgen, bevor die Cafés ihre Stühle herausstellen – dann hat man die Ellipse fast für sich. Mittags und am frühen Abend ist der Platz am vollsten, im Sommer spielt sich das Leben bis spät in die Nacht draußen ab.
Direkt neben dem Oval bewirtet die Osteria Baralla seit 1860 unter Backsteingewölben mit lucchesischen Klassikern, ein paar Gassen weiter tischt die Trattoria da Leo unkomplizierte Hausmannskost zu freundlichen Preisen auf. Abends in beiden Fällen reservieren.
07 · In der Nähe
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