Pieve di Santa Maria

Pieve di Santa Maria

Die romanische Pieve di Santa Maria zeigt eine Fassade aus Reihen schlanker Säulchen und den „Turm der hundert Löcher“ – ihre Apsis bildet die Oberseite der Piazza Grande.

Die Pieve di Santa Maria gilt vielen als die schönste Kirche Arezzos, und sie hat zwei sehr unterschiedliche Gesichter. Zum Corso Italia hin staffelt sich die romanische Fassade in mehreren Reihen schlanker Säulchen übereinander – und das Eigenwillige daran ist, dass keine dieser Säulen der anderen gleicht. Mal glatt, mal gedreht, mal mit fantasievollen Kapitellen, ergibt sich ein Spiel der Formen, das die Fassade zu einer der ungewöhnlichsten der ganzen Toskana macht. Darüber ragt der Glockenturm auf, wegen seiner zahlreichen Doppelfenster „Turm der hundert Löcher“ genannt. Das zweite Gesicht zeigt sich auf der anderen Seite: Die Apsis der Pieve bildet die obere Schmalseite der schrägen Piazza Grande und prägt das Bild des berühmten Platzes ebenso stark wie die Turmhäuser und die Logge Vasaris. So gehört die Kirche zugleich zur ruhigen Geschäftsstraße und zum lebhaften Platz – ein Bauwerk, das die Altstadt buchstäblich zusammenhält. Im Inneren empfängt einen ein strenger, hoher Raum. Über dem Hauptaltar hängt das Polyptychon von Pietro Lorenzetti aus dem 14. Jahrhundert, ein Hauptwerk der sienesischen Schule mit der thronenden Madonna im Zentrum. Doch der eigentliche Reiz der Pieve liegt im Schlichten: im Staunen über eine Fassade, die sich keiner gängigen Ordnung fügt, und im Wechselspiel von Licht und Stein. Der Eintritt ist frei. Wer von der Pieve ein paar Schritte weitergeht, steht entweder mitten im Treiben des Corso Italia oder auf der Piazza Grande – beide Welten beginnen direkt an ihren Mauern.

★ travelperfect Special · Sehenswürdigkeit

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Kostenlos
Eintritt
Sakralbau
Typ

Öffnungszeiten

Öffnungszeiten

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Beste Besuchszeit
Die Fassade kommt im Tageslicht am besten zur Geltung, wenn das Relief der Säulchen Schatten wirft. Außerhalb der Gottesdienstzeiten ist der Innenraum ruhiger. Ein Besuch lässt sich gut mit einem Bummel über den angrenzenden Corso Italia und die Piazza Grande verbinden.
01Foto-Tipp 1

Die Fassade im Streiflicht fotografieren, damit die Säulenreihen plastisch wirken.

02Foto-Tipp 2

Von der Piazza Grande die Apsis als Bildmotiv nutzen.

03Foto-Tipp 3

Den „Turm der hundert Löcher“ gegen den Himmel ablichten.

Sehenswürdigkeit

Piazza Grande

Direkt hinter der Apsis der Pieve gelegen, mit Vasaris Logge und Turmhäusern.

Sehenswürdigkeit

Casa Vasari

Künstlerhaus Giorgio Vasaris, in wenigen Gehminuten in der oberen Altstadt erreichbar.

Restaurant

La Torre di Gnicche

Kleine Weinbar in einer Gasse an der Piazza Grande, gut für ein Glas nach dem Kirchenbesuch.

Romanische Fassade aus Reihen schlanker, jeweils verschiedener Säulchen

„Turm der hundert Löcher“ mit zahlreichen Doppelfenstern

Apsis als obere Schmalseite der Piazza Grande

Polyptychon von Pietro Lorenzetti aus dem 14. Jahrhundert

Lage zwischen Corso Italia und Piazza Grande

Eintritt frei

01Tipp 1

Die Fassade einmal vom Corso Italia und die Apsis von der Piazza Grande aus betrachten – beide Ansichten gehören zur Pieve.

02Tipp 2

Auf die Vielfalt der Säulchen achten: keine gleicht der anderen.

03Tipp 3

Mit dem Besuch der Piazza Grande direkt dahinter verbinden.

04Tipp 4

Im Inneren das Lorenzetti-Polyptychon über dem Hauptaltar suchen.

Was macht die Fassade der Pieve di Santa Maria besonders?

Die romanische Fassade besteht aus mehreren Reihen schlanker Säulchen, von denen keine der anderen gleicht. Darüber erhebt sich der „Turm der hundert Löcher“ mit zahlreichen Doppelfenstern.

Kostet der Besuch der Pieve di Santa Maria Eintritt?

Nein, der Eintritt in die Pieve di Santa Maria ist frei. Im Inneren lohnt vor allem das Polyptychon von Pietro Lorenzetti aus dem 14. Jahrhundert.

Wo liegt die Pieve di Santa Maria in Arezzo?

Die Fassade liegt am Corso Italia, der Hauptgeschäftsstraße der Altstadt. Die Apsis der Kirche bildet zugleich die obere Schmalseite der Piazza Grande.

Welches Kunstwerk hängt in der Pieve di Santa Maria?

Über dem Hauptaltar hängt das Polyptychon von Pietro Lorenzetti aus dem 14. Jahrhundert, ein Hauptwerk der sienesischen Malerei mit thronender Madonna.

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Erreichbar zu Fuß ab Pieve di Santa Maria.

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