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Duomo San Donato
Gotische Kathedrale mit Marcillat-Glasfenstern, Tarlati-Grabmal und Piero della Francescas Maria Magdalena – frei zugänglich.
◆ STADTVIERTEL · AREZZO
Über dem Gewühl der Gassen wird Arezzo still: Rund um die gotische Kathedrale auf dem höchsten Punkt der Stadt liegen der schattige Passeggio del Prato mit seinem Petrarca-Denkmal, die sternförmige Fortezza Medicea und das Wohnhaus Giorgio Vasaris. Ein Viertel für langsame Stunden – mit Fernblick über Ziegeldächer, Zypressen und die Hügel des Casentino.

Wer den Corso Italia bis zum Ende hinaufsteigt, steht vor der Kathedrale San Donato: Ende des 13. Jahrhunderts begonnen und über Jahrhunderte vollendet, birgt sie hinter ihrer schlichten Fassade leuchtende Glasfenster von Guillaume de Marcillat und – fast beiläufig im linken Seitenschiff – Piero della Francescas Fresko der Maria Magdalena neben dem monumentalen Grabmal des Kriegerbischofs Guido Tarlati. Der Eintritt ist frei, der Andrang klein: Hier hat man Weltkunst oft für sich allein.
Direkt hinter dem Dom öffnet sich der Passeggio del Prato, Arezzos grüner Salon: eine weite Wiesenfläche mit alten Bäumen, Cafékiosk und dem marmornen Denkmal für Francesco Petrarca, dessen Geburtshaus gleich unterhalb liegt. Familien picknicken, Studenten lesen, abends wird flaniert – und über allem wachen die Bastionen der Fortezza Medicea, der sternförmigen Festung aus dem 16. Jahrhundert, von deren Wällen der Blick bis ins Casentino reicht.
Die Gassen ringsum gehören zu den stimmungsvollsten der Stadt: In der Casa Vasari malte Giorgio Vasari seine eigenen Decken aus, in San Domenico hängt Cimabues frühes Kruzifix aus dem 13. Jahrhundert über dem Altar einer wunderbar schmucklosen Kirche. Wer dem Trubel der Piazza Grande entkommen will, findet hier Arezzos nachdenkliche Seite – nur fünf Gehminuten und gefühlt eine Epoche entfernt.
01 · Highlights
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Gotische Kathedrale mit Marcillat-Glasfenstern, Tarlati-Grabmal und Piero della Francescas Maria Magdalena – frei zugänglich.
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Arezzos grüner Salon zwischen Dom und Festung – Wiesen, alte Bäume, Petrarca-Denkmal und Cafékiosk.
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Sternförmige Medici-Festung aus dem 16. Jahrhundert – von den Wällen reicht der Blick über Stadt und Arnotal.
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Das selbst ausgemalte Wohnhaus Giorgio Vasaris – eines der seltenen erhaltenen Künstlerhäuser der Renaissance.
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Schlichte Bettelordenskirche mit Cimabues bemaltem Kruzifix aus dem 13. Jahrhundert – ein stiller Gänsehautmoment.
02 · Sehenswürdigkeiten
03 · Essen & Trinken
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05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Nein, die Kathedrale San Donato ist frei zugänglich. Im Inneren lohnen die Glasfenster von Guillaume de Marcillat, das Grabmal des Bischofs Guido Tarlati und Piero della Francescas Fresko der Maria Magdalena im linken Seitenschiff.
Die große Parkanlage zwischen Dom und Fortezza Medicea – seit jeher Arezzos Flanier- und Picknickwiese mit altem Baumbestand, Cafékiosk und dem Marmordenkmal für Petrarca. Im Advent steht hier ein Teil der Weihnachtsmärkte der „Città del Natale“.
Die restaurierte Festungsanlage ist als Aussichtsort zugänglich und wird für Ausstellungen und Veranstaltungen genutzt; die Öffnungszeiten variieren je nach Saison und Programm. Der Blick von den Wällen über Stadt, Arnotal und Casentino lohnt den kurzen Aufstieg in jedem Fall.
Das Wohnhaus, das Giorgio Vasari 1540 in seiner Geburtsstadt kaufte und eigenhändig mit Allegorien ausmalte. Heute ist es als Museo di Casa Vasari ein kleines Museum über den Maler, Architekten und Begründer der Kunstgeschichtsschreibung – der Besuch dauert kaum eine Stunde.
07 · In der Nähe
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